Der Ausbau der erneuerbaren Stromproduktion könnte dem Kanton Bern bis 2050 erhebliche wirtschaftliche Impulse bringen. Eine vom Kanton in Auftrag gegebene Studie rechnet bei einem Ausbau gemäss Energiestrategie mit einer Bruttowertschöpfung von 18 Milliarden Franken sowie ...
Der Ausbau der erneuerbaren Stromproduktion könnte dem Kanton Bern bis 2050 erhebliche wirtschaftliche Impulse bringen. Eine vom Kanton in Auftrag gegebene Studie rechnet bei einem Ausbau gemäss Energiestrategie mit einer Bruttowertschöpfung von 18 Milliarden Franken sowie zusätzlichen Steuereinnahmen von über einer Milliarde Franken.
Der Ausbau von Photovoltaik, Windenergie und Wasserkraft birgt für den Kanton Bern neben der zusätzlichen Stromproduktion auch wirtschaftliches Potenzial. Zu diesem Schluss kommt die Studie «Wertschöpfungsanalyse zum Ausbau der Stromerzeugung im Kanton Bern», die im Auftrag des kantonalen Amts für Umwelt und Energie erstellt wurde.
Für den Zeitraum bis 2050 errechnet die Studie eine mögliche Bruttowertschöpfung von insgesamt 18 Milliarden Franken. Voraussetzung dafür ist, dass der Ausbau der erneuerbaren Stromproduktion gemäss den Zielen der Energiestrategie 2006 des Berner Regierungsrats erfolgt.
Neben der Wertschöpfung erwartet die Studie Beschäftigungseffekte im Umfang von insgesamt 62’000 Vollzeitstellen. Für Kanton und Gemeinden könnten durch den Ausbau zudem zusätzliche Steuererträge von mehr als einer Milliarde Franken entstehen.
Bei diesen Zahlen handelt es sich um berechnete wirtschaftliche Effekte bis 2050 und nicht um bereits geschaffene Arbeitsplätze oder erzielte Einnahmen. Die Studie stellt verschiedene Entwicklungen gegenüber und kommt zum Schluss, dass ein rascher Ausbau von Photovoltaik, Windenergie und Wasserkraft deutlich grössere wirtschaftliche Auswirkungen hätte als eine Fortsetzung des bisherigen Ausbautempos.
Auftraggeberin der Untersuchung ist das Amt für Umwelt und Energie des Kantons Bern. Die Studie soll aufzeigen, welche volkswirtschaftlichen Auswirkungen mit dem Ausbau der erneuerbaren Stromerzeugung im Kanton verbunden sein könnten.
PD/JOP