Februarkonzerte Zweisimmen – der zweite Teil
10.02.2026 VorschauNach den erfolgreichen Anlässen mit dem Pianisten Reto Reichenbach und dem Sänger Stefan Vock treten wir in die zweite Hälfte unserer Konzertreihe ein. Quartettkunst und Flötenzauber versprechen wiederum eindrückliche Musikerlebnisse auf höchstem ...
Nach den erfolgreichen Anlässen mit dem Pianisten Reto Reichenbach und dem Sänger Stefan Vock treten wir in die zweite Hälfte unserer Konzertreihe ein. Quartettkunst und Flötenzauber versprechen wiederum eindrückliche Musikerlebnisse auf höchstem Niveau.
Das «Segantini Quartett» wird am kommenden Freitag, 13. Februar, mit Werken von Beethoven und Mozart auftreten. Beethovens Streichquartett op. 130 ist bekannt für seine emotionale Tiefe mit der berühmten «grossen Fuge». Diese hatte Beethoven zuerst als 6. Satz geschrieben, musste jedoch auf Drängen des Verlegers einen andern Quartettabschluss komponieren. Das «Segantini Quartett» spielt jedoch die Ur-Form. Das Werk entstand 1826, also ein Jahr vor dem Tod des Komponisten.
Mozarts Streichquartett KV 421 ist das einzige Moll-Quartett des Komponisten, entstanden 1783 während seiner Arbeit an der grossen c-Moll-Messe. Er widmete es seinem Freund Joseph Haydn.
Das «Segantini»-Ensemble wurde 1989 vom ersten Geiger Antonio Pellegrini gegründet, es trug seinen Namen bis zum letzten Konzert im Segantini-Museum von St. Moritz, worauf bei gleichzeitigen Änderungen unter den Instrumentalisten der neue Name geprägt wurde. Antonio Pellegrini und Marianne Aeschbacher unterrichten an der Musikakademie Basel, der Cellist Tobias Moster u.a. an der Hochschule der Künste in Zürich, und der Bratschist Sebastian Wohlfahrt ist engagierter Pädagoge und Mitwirkender bei den Kammerorchestern Basel und Heilbronn.
Zum Abschluss der Februarkonzerte erwarten uns am 20. Februar der Flötist Matthias Ebner und der Pianist Alessandro Tardino zu einem «Romantischen Zauber».
Das Programm steht unter den Begriffen «Wasser und Gesang» und bietet einen kunterbunten, von Ebner kommentierten Melodienreichtum, der im 19. Jahrhundert bei Carl Reineckes «Undine»-Sonate beginnt und via Mahler, Schumann und Tschaikowski im 20. Jahrhundert bei François Bornes «Fantaisie brillante sur Carmen» endet: ein wahrhaft vielversprechender Musikbogen über die romantische Epoche.
Der Flötist Matthias Ebner studierte u.a. bei Peter-Lukas Graf. Er unterrichtet an der Musikakademie Basel und ist Mitglied des Flötenoktetts «les joueurs de flûte» und des Kammerorchesters Basel, mit denen er an vielen Festivals und Konzertreihen in Europa und Japan auftritt. Während vieler Jahre wirkte er als Co-Leiter bei den Jugendorchesterwochen des Menuhin-Festivals mit. Auch der Pianist Alessandro Tardino tritt als Solist und Kammermusiker an verschiedenen Festivals in Europa auf. Er war Preisträger beim «Concours international de piano» in Lyon, arbeitet regelmässig als Begleiter bei den Sommerkursen des Mozarteums Salzburg mit und ist Korrepetitor an der Musikhochschule Basel. Zusätzlich ist er auch als Komponist tätig.
Das Duo Ebner-Tardino wird einen beschwingt-bewegenden Schlusspunkt der diesjährigen Februarkonzerte setzen. Die organisierende Konzertvereinigung Zweisimmen hofft wiederum auf ein grosses Publikumsinteresse. Entnehmen Sie den Inseraten jeweils die genauen Angaben.
FEBRUARKONZERTE ZWEISIMMEN/KLAUS BURKHALTER
