Der bisherige Geschäftsführer der Berg- und Planungsorganisationen Obersimmental-Saanenland und Kandertal, Andreas Grünig, tritt per Ende Juni 2025 zurück. Neue Geschäftsführerin wird Evelyne Coleman Brantschen.
Laut einer Medienmitteilung ...
Der bisherige Geschäftsführer der Berg- und Planungsorganisationen Obersimmental-Saanenland und Kandertal, Andreas Grünig, tritt per Ende Juni 2025 zurück. Neue Geschäftsführerin wird Evelyne Coleman Brantschen.
Laut einer Medienmitteilung der Bergregion Obersimmental-Saanenland und der Planungsregion Kandertal soll Evelyne Coleman Brantschen bereits ab dem 1. Februar 2025 als neue Geschäftsführerin wirken, um «eine gute und geregelte Übergabe der Geschäftsführung zu gewährleisten».
Andreas Grünig übergibt nach 18 Jahren
Seit 2007 arbeite Andreas Grünig als Geschäftsführer für die Bergregion Obersimmental-Saanenland und er habe ab 2012 zusätzlich die Planungsregion Kandertal übernommen, heisst es in der Mitteilung. Seither habe er die gemeinsame Geschäftsstelle geführt. «Für sein jahrelanges Engagement für unsere Regionen danken wir Andreas Grünig ganz herzlich und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute», schreibt die Geschäftsstelle der Berg- und Planungsregionen.
Zusätzliche Verstärkung
Evelyn Coleman Brantschen ist seit August 2024 in der Geschäftsstelle der beiden Regionen tätig. «Sie ist Forstingenieurin ETH/SIA und hat einen Masterabschluss in Public Management», heisst es in der Mitteilung. Die letzten sechs Jahre sei sie als Professorin an der Berner Fachhochschule tätig gewesen, wo sie sich unter anderem mit Fragen der Raumplanung und der Regionalentwicklung befasst habe. Sie kennt das Kandertal und das Obersimmental-Saanenland gut aus ihrer früheren Tätigkeit als Leiterin der Waldabteilung Alpen sowie aus ihrer Freizeit, wo sie regelmässig mit dem ÖV, zu Fuss oder auf dem Velo unterwegs gewesen ist. Evelyn Coleman Brantschen ist verheiratet, hat drei erwachsene Kinder und lebt in Spiez.
Die beiden Berg- und Planungsregionen wollen die Geschäftsstelle zusätzlich zur Geschäftsführerin mit einer Fachperson für Raumplanung und Regionalentwicklung verstärken, wozu in den letzten Wochen entsprechende Inserate geschaltet worden seien. «Die gemeinsame Geschäftsstelle ist für die planerische und organisatorisch-administrative Zusammenarbeit der beiden Regionen sehr wichtig», heisst es. Der laufende Übergabeprozess sichere die nötige Kontinuität und mit der personellen Aufstockung werde die Zusammenarbeit zusätzlich verstärkt.
PD/KMA