Grossratswahlen 2026: Wer zieht ins Kantonsparlament ein?
03.03.2026 PolitikDer Kanton Bern wählt einen neuen Grossen Rat. Aus der Region Saanenland und Obersimmental liessen sich 27 Kandidierende aus verschiedenen politischen Parteien aufstellen. In drei Teilen stellen wir Ihnen die Persönlichkeiten vor.
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160 Sitze, ...
Der Kanton Bern wählt einen neuen Grossen Rat. Aus der Region Saanenland und Obersimmental liessen sich 27 Kandidierende aus verschiedenen politischen Parteien aufstellen. In drei Teilen stellen wir Ihnen die Persönlichkeiten vor.
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160 Sitze, ein Parlament: Der Grosse Rat wird am Sonntag, 29. März, neu gewählt. 16 Sitze gehen an das Berner Oberland, aus dem Obersimmental und Saanenland kandidieren 27 Personen, darunter zwei bisherige: Hans Schär (FDP, Schönried) und Anne Speiser (SVP, Zweisimmen). In einer dreiteiligen Serie veröffentlicht der «Anzeiger von Saanen» ihre Antworten zu Motivation, politischen Prioritäten und realistischen Zielen. Die ersten neun Kandidierenden präsentieren wir Ihnen in der aktuellen Ausgabe.
Diese Listenverbindungen gelten im Berner Oberland
Für die diesjährigen Grossratswahlen haben die Parteien im Wahlkreis Berner Oberland ihre Listen- und Unterlistenverbindungen festgelegt. Diese Zusammenschlüsse beeinflussen die Sitzverteilung im Grossen Rat, nicht aber die Reihenfolge der Kandidierenden auf den einzelnen Listen.
Listenverbindungen sind Zusammenschlüsse mehrerer Wahllisten. Bei der Sitzverteilung werden die Stimmen der beteiligten Listen zunächst zusammengezählt. Ziel solcher Verbindungen ist es, Restmandate besser auszuschöpfen. Innerhalb einzelner Listenverbindungen bestehen zusätzlich Unterlistenverbindungen, welche regeln, wie die Sitze innerhalb des Bündnisses verteilt werden.
Vier Listenverbindungen im Berner Oberland
Gemäss den offiziellen Angaben der Staatskanzlei des Kantons Bern bestehen im Wahlkreis Berner Oberland vier Listenverbindungen. Eine erste Listenverbindung umfasst die Evangelische Volkspartei, die EVP Zukunft, Die Mitte sowie die Grünliberalen und die Junggrünliberalen. Innerhalb dieses Bündnisses haben sich die beiden EVP-Listen sowie die beiden grünliberalen Listen zusätzlich in Unterlistenverbindungen zusammengeschlossen.
Eine zweite Listenverbindung bilden die Sozialdemokratische Partei, das Junge Linke Bündnis Berner Oberland und die Grünen.
In einer dritten Listenverbindung haben sich die Eidgenössisch-Demokratische Union, die SVP Mitte, die SVP Oberland West, die SVP Oberland Ost, die Liste «schweiz-macher Bern» sowie die Liste «Aufrecht» zusammengeschlossen. Innerhalb dieses Bündnisses bestehen zwei Unterlistenverbindungen: eine zwischen EDU, «schweiz-macher Bern» und «Aufrecht» sowie eine zwischen den drei SVP-Listen.
Die vierte Listenverbindung bilden die beiden FDP-Listen Ost und West.
Die Listen- und Unterlistenverbindungen wirken sich ausschliesslich auf die Sitzverteilung im Grossen Rat aus. Welche Personen gewählt werden, hängt von den Stimmen für die einzelnen Kandidierenden ab. Grundlage dieser Übersicht sind die offiziell eingereichten und veröffentlichten Verbindungen der Staatskanzlei des Kantons Bern.
WAS SIND LISTENVERBINDUNGEN?
Listenverbindungen sind Zusammenschlüsse mehrerer Wahllisten. Ihre Stimmen werden bei der Sitzverteilung zuerst zusammengezählt, bevor die Mandate verteilt werden.
WAS SIND UNTERLISTENVERBINDUNGEN?
Unterlistenverbindungen bestehen innerhalb einer Listenverbindung. Sie regeln, wie Sitze innerhalb des Bündnisses auf die beteiligten Listen verteilt werden.
WICHTIG:
Listenverbindungen beeinflussen die Sitzverteilung zwischen Listen/Parteien. Sie bestimmen nicht direkt, welche Kandidatinnen oder Kandidaten gewählt werden.
Wer vertritt die Region in Bern? Die Kandidierenden im Überblick
Am 29. März entscheidet der Kanton Bern über die neue Zusammensetzung des Grossen Rates. 27 Kandidierende aus dem Saanenland und dem Obersimmental stellen sich zur Wahl. Der «Anzeiger von Saanen» publiziert in einer dreiteiligen Serie ihre Antworten zu Motivation, politischen Schwerpunkten und realistischen Zielen – alphabetisch geordnet nach Nachnamen. Heute erscheint Teil 1.
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Simon Bach
Liste: SVP Oberland West
Jahrgang: 1997
Wohnort: Turbach
Beruf: Landwirt und Agronom
Warum sollen die Stimmberechtigten aus dem Obersimmental und dem Saanenland Sie in den Grossen Rat wählen?
Ich bin im Saanenland aufgewachsen und als junger Landwirt und Agronom hier verwurzelt. Die Region ist einzigartig und bringt spezifische Herausforderungen, aber auch Chancen mit sich, für die ich mich sehr gerne in Bern einsetzen möchte.
Für welches politische Anliegen wollen Sie sich im Grossen Rat prioritär einsetzen?
Das Saanenland liegt fernab der Zentren. Mir ist wichtig, dass wir im ländlichen Raum die Kräfte von Verbänden und Parteien bündeln, damit wir unsere Interessen beispielsweise in der Versorgung, Verkehrsanbindung oder Steuerbelastung einbringen und auch durchsetzen können. Nur so bringen wir unsere Region wirksam voran.
Welches politische Ziel ist für Sie realistisch in der kommenden Legislatur und warum?
Weniger Auflagen in der Landwirtschaft, tiefe Steuern für das Gewerbe, eine faire amtliche Bewertung der Liegenschaften oder eine pragmatische Raumplanung für den Tourismus scheinen mir zentrale Punkte, damit wir unsere Region gesund entwickeln können. Wir brauchen Lösungen, die auf unsere speziellen Bedürfnisse Rücksicht nehmen und das gute Miteinander von Landwirtschaft, Gewerbe und Tourismus sicherstellen.
Hansjürg Gobeli
Liste: EDU
Jahrgang: 1985
Wohnort: Fermel (St. Stephan)
Beruf: Landwirt
Warum sollen die Stimmberechtigten aus dem Obersimmental und dem Saanenland Sie in den Grossen Rat wählen?
Randregionen wie das Obersimmental und Saanenland brauchen unbedingt eine starke Vertretung in Bern. Damit unsere Anliegen direkt in die Politik einfliessen!
Welches politische Ziel ist für Sie realistisch in der kommenden Legislatur und warum?
Ich unterstütze die grössenmässig überschaubaren, landwirtschaftlichen Familienbetriebe, die eine sehr grosse Arbeit leisten und unseren Kanton und insbesondere unsere Region pflegen und gestalten. Zudem setze ich mich ein für eine starke landwirtschaftliche Vertretung im Kanton und für eine konstruktive Zusammenarbeit zwischen Landwirtschaft, Tourismus und Gewerbe.
Welches politische Ziel ist für Sie realistisch in der kommenden Legislatur und warum?
Keine weiteren Zentralisierungen und Arbeitsplatzerhaltung – unter anderem durch Unterstützung der lokalen Produzenten und des lokalen Gewerbes, damit auch die jüngere Generation Perspektiven für die Zukunft hat.
Michi Gehret
Liste: Grünliberale Partei
Jahrgang: 1977
Wohnort: Gsteig
Beruf: Architekt
Warum sollen die Stimmberechtigten aus dem Obersimmental und dem Saanenland Sie in den Grossen Rat wählen?
Um unser schönes Berner Oberland in Bern richtig zu vertreten.
Für welches politische Anliegen wollen Sie sich im Grossen Rat prioritär einsetzen?
Ich will die Politik etwas erden, zurück zu den Wurzeln und die wahren Werte stärken. Dafür braucht es eine gesunde Landwirtschaft, gute Handwerker, einen gesunden Tourismus und weniger Papier. Zurück zur Natur und in Harmonie unseren Wohlstand erhalten.
Welches politische Ziel ist für Sie realistisch in der kommenden Legislatur und warum?
Die Umsetzung der neuen Raumplanungsverordnung muss jetzt vom Grossen Rat an die Zügel genommen werden. Sonst werden wir noch extremer bevormundet und unsere Landschaft wird zerstört.
Jürg Grünenwald
Liste: SVP Oberland West
Jahrgang: 1973
Wohnort: Matten
Beruf: Landwirt, Ausbildner und
Versicherungsberater
Warum sollen die Stimmberechtigten aus dem Obersimmental und dem Saanenland Sie in den Grossen Rat wählen?
Als Familienvater, erfahrener Bergbauer, Lehrmeister und Versicherungsberater kenne ich die Herausforderungen unserer Region. Seit über 30 Jahren führe ich unseren Familienbetrieb, bilde Lernende aus und trage Verantwortung in Betrieb und Gesellschaft. Mit Erfahrungen aus Gemeinderat, Kommissionen und der Betreuung einer Versicherungsagentur setze ich mich engagiert, bodenständig und mit gesundem Menschenverstand für unsere Region ein.
Für welches politische Anliegen wollen Sie sich im Grossen Rat prioritär einsetzen?
Priorität hat eine konsequente Asylund Ausländerpolitik, da übermässige Zuwanderung viele Probleme verursacht. Trotz Bundeskompetenzen müssen die Kantone den Bund stärker unter Druck setzen. Masslose Zuwanderung führt zu Wohnungsnot, steigenden Sozialkosten, Kriminalität, sinkender Versorgungssicherheit, Verlust von Kulturland und überlasteter Infrastruktur. Wir müssen jetzt Missstände angehen und Mittel für die Bevölkerung zurückgewinnen.
Welches politische Ziel ist für Sie realistisch in der kommenden Legislatur und warum?
Die politischen Mühlen drehen sich langsam. Es ist schwierig einzuschätzen, was in einer Legislatur zu erreichen ist. Realistisch ist es, Mehrheiten zu schaffen, um die wichtigen Anliegen des Schweizer Volkes durchzusetzen. Dazu braucht es aber das ländliche Stimmvolk. Geht wählen und wählt SVP. Mit SVP-Mehrheiten können die Anliegen der Berggebiete eingebracht und vorangetrieben werden.
Lorenz Fehr
Liste: Evangelische Volkspartei
Jahrgang: 1970
Wohnort: Lenk im Simmental
Beruf: IT-Unternehmer und eidg. dipl. Schreinermeister
Warum sollen die Stimmberechtigten aus dem Obersimmental und dem Saanenland Sie in den Grossen Rat wählen?
Ich stehe für eine wertebasierte Wirtschaftspolitik mit Verantwortung für Mensch und Umwelt. Als Unternehmer und Vater von fünf Kindern kenne ich die Realität von KMU und Familien und bringe als EVP-Kandidat Haltung ein. Mit digitaler Erfahrung will ich Bürokratie spürbar reduzieren. Ich setze mich für faire Chancen, starke Randregionen und gute Ausbildungsplätze ein. Politik heisst: Brücken bauen und tragfähige Lösungen finden.
Für welches politische Anliegen wollen Sie sich im Grossen Rat prioritär einsetzen?
Die Förderung einer verantwortungsvollen Wirtschaft mit starken KMU und vielfältigen Lehrstellen ist ein zentrales Anliegen. Umwelt und Wertschöpfung gehören für mich zusammen. Kluge Digitalisierung soll Arbeitsplätze sichern und Chancen für alle ermöglichen. Gleichzeitig setze ich mich für eine verlässliche Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum, faire Rahmenbedingungen für Randregionen und bezahlbaren Wohnraum für Einheimische ein.
Welches politische Ziel ist für Sie realistisch in der kommenden Legislatur und warum?
Realistisch ist eine spürbare Entlastung der KMU durch den konsequenten Ausbau digitaler Verwaltungsprozesse im Kanton Bern. Weniger Papier, schnellere Bewilligungen und klare Abläufe helfen besonders Betrieben in Randregionen. Ebenso erreichbar sind gezielte Impulse für Lehrstellen und bezahlbaren Wohnraum für Einheimische. Durch gezielte Zusammenarbeit mit anderen Parteien will ich überparteiliche Mehrheiten schaffen.
Sonja Kurth-Reber
Liste: Die Mitte
Jahrgang: 1968
Wohnort: Zweisimmen
Beruf: Leiterin Koordinationsstelle Tourismus und Sport Gemeinde Zweisimmen
Warum sollen die Stimmberechtigten aus dem Obersimmental und dem Saanenland Sie in den Grossen Rat wählen?
Als Bauerntochter, Hochbauzeichnerin EFZ, über 30 Jahre als Co-Leiterin einer Tierarztpraxis, vierfache Mutter und Hausfrau und jetzige Leiterin der Koordinationsstelle für Tourismus und Sport in der Gemeinde Zweisimmen kenne ich unterschiedliche Blickwinkel. Meinen Rucksack möchte ich dazu benutzen, dass unsere Region wirtschaftlich stark bleibt und gleichzeitig lebenswert für kommende Generationen.
Für welches politische Anliegen wollen Sie sich im Grossen Rat prioritär einsetzen?
Mein Schwerpunkt ist die nachhaltige Weiterentwicklung von Tourismus und Infrastruktur im ländlichen Raum. Ich bringe praktische Erfahrung mit und weiss, wie wichtig gute Verkehrserschliessung, starke KMU und Landwirtschaft sowie attraktive Angebote sind. Mir geht es um Lösungen, die Arbeitsplätze sichern, Wertschöpfung stärken und unsere Natur respektieren.
Welches politische Ziel ist für Sie realistisch in der kommenden Legislatur und warum?
Politik ist Teamarbeit. Im Grossen Rat mit 160 Mitgliedern entstehen Fortschritt und Lösungen nur gemeinsam. Ein realistisches Ziel ist es, die Mittel für den Tourismus gezielter und wirkungsvoller einzusetzen. Ich will mit konkreten Vorstössen dazu beitragen, dass Investitionen dort ankommen, wo sie langfristig Nutzen bringen: bei unseren Betrieben, Gemeinden und der Bevölkerung.
Mario Hählen
Liste: SVP Oberland West
Jahrgang: 1971
Wohnort: Turbach
Beruf: Brandschutzfachmann VKF, Feueraufseher bei der Gemeinde Saanen, Sachbearbeiter (Fachperson) Bauinspektorat
Warum sollen die Stimmberechtigten aus dem Obersimmental und dem Saanenland Sie in den Grossen Rat wählen?
Als Person, die ihr Leben lang in der Region gelebt hat, weiss ich, was es braucht, damit wir weiterhin eine attraktive und funktionierende Region bleiben.
Für welches politische Anliegen wollen Sie sich im Grossen Rat prioritär einsetzen?
Dass die dezentralen Grundstrukturen erhalten bleiben. Den Service public auch in den Randregionen stärken und erhalten, wie Poststellen, die Grundversorgung des Gesundheitswesens, den Ausbau und Erhalt der Verkehrswege und Strassen, sowie eine bessere Anbindung an den öffentlichen Verkehr. Darauf hinarbeiten, dass nicht noch mehr öffentliche Dienstleistungen abgebaut und wegrationalisiert werden.
Welches politische Ziel ist für Sie realistisch in der kommenden Legislatur und warum?
Wenn die dezentralen Strukturen gestärkt und sichergestellt werden, sind Lösungen für eine funktionierende Grundversorgung im Gesundheitswesen, gute Standorte für KMU-Betriebe, die Landwirtschaft und den Tourismus möglich. Wenn ich in den Grossrat gewählt werde, sind das meine Anliegen, für die ich mich gerne einsetzen würde.
Martin Hefti
Liste: Sozialdemokratische Partei, JUSO und Gewerkschaften Oberland
Jahrgang: 1971
Wohnort: Schönried
Beruf: Eidg. Dipl. Audio-Videoelektroniker
Warum sollen die Stimmberechtigten aus dem Obersimmental und dem Saanenland Sie in den Grossen Rat wählen?
Als politikinteressierter Arbeitnehmer, der die Region gut kennt, vertrete ich alle Angestellten aus der Region im Grossen Rat. Mit über 100 Abstimmungen pro Session werden hier viele wichtige Entscheidungen gefällt. Leider fehlt die Sicht der Arbeitnehmenden und der Randregionen öfters bei diesen Entscheidungen, daher braucht es mehr Arbeitnehmer: innen im Kantonsparlament.
Für welches politische Anliegen wollen Sie sich im Grossen Rat prioritär einsetzen?
Nach zehn Jahren bürgerlicher Abbaupolitik im Gesundheitswesen ist es an der Zeit, die gesundheitliche Grundversorgung in den Randregion wieder zu stärken. Als Vizepräsident des Geburtshauses Maternité Alpine konnte ich mir hier einige Kompetenzen aneignen. Zudem setze ich mich für das kommunale Stimmrecht für Ausländer:innen in den Gemeinden ein.
Welches politische Ziel ist für Sie realistisch in der kommenden Legislatur und warum?
Die amtlichen Werte werden in der kommenden Legislatur neu berechnet, dafür ist es wesentlich, dass das Saanenland mehr als nur einen Grossratssitz hat und nicht weiter als Milchkuh herhalten muss. Es ist wichtig, dass die Saaner Stimmbevölkerung ausschliesslich Kandidierende aus dem Saanenland wählt.
Elisabeth Grünenwald
Liste: SVP Oberland West
Jahrgang: 1968
Wohnort: Zweisimmen
Beruf: Wirtin
Warum sollen die Stimmberechtigten aus dem Obersimmental und dem Saanenland Sie in den Grossen Rat wählen?
Ich stehe für die Randregionen ein und setze mich ein für unsere Anliegen.
Für welches politische Anliegen wollen Sie sich im Grossen Rat prioritär einsetzen?
Ich setze mich ein für gesunde Kantonsfinanzen, funktionierende Gesundheitsversorgung, gutes Bildungssystem und eine produzierende Landwirtschaft.
Welches politische Ziel ist für Sie realistisch in der kommenden Legislatur und warum?
Den ganzen Kanton Bern in all seinen verschiedenen Bereichen weiterbringen und dabei die Landbevölkerung nicht vergessen.











