Beim Gstaad House gibt es rund ein Jahr nach Erteilung der Baubewilligung Neuigkeiten. Während sich der Baustart verzögert, ist eine Hürde für die geplante Gastronomie überwunden.
MAXIME VÖGELE
Der Bau des Gstaad House verzögert ...
Beim Gstaad House gibt es rund ein Jahr nach Erteilung der Baubewilligung Neuigkeiten. Während sich der Baustart verzögert, ist eine Hürde für die geplante Gastronomie überwunden.
MAXIME VÖGELE
Der Bau des Gstaad House verzögert sich. «Wir hatten technische Schwierigkeiten, die den Baustart verhinderten», erklärt Projektinitiator Siamak Siass auf Anfrage dieser Zeitung. Deshalb hätten zusätzliche geotechnische Untersuchungen durchgeführt werden müssen. Gleichzeitig werde noch am abschliessenden Finanzierungspaket gearbeitet. Aufgrund der Verzögerungen wurde die Baubewilligung um zwei Jahre verlängert. Wie die Bauplanungskommission der Gemeinde Saanen bestätigt, ist diese nun bis zum 2. September 2028 gültig. Wann die Bauarbeiten beginnen sollen, ist derzeit noch offen.
Im Gewerbeareal Tomi unterhalb der Lauenenstrasse in Gstaad soll ein mehrstöckiges Gebäude entstehen, das unter anderem Platz für die Lagerung und Ausstellung wertvoller Sammlerobjekte sowie für kulturelle Veranstaltungen bietet. Die Baubewilligung wurde im vergangenen Herbst erteilt (wir haben berichtet). In einem damaligen Interview mit dieser Zeitung kündigte Siamak Siassi den Baustart für April 2026 an. Dieser blieb jedoch aus. Stattdessen wurde die Baubewilligung um zwei Jahre verlängert.
Keine Beschränkung für Gastronomie
Eine weitere Entwicklung rund um das Projekt an der Lauenenstrasse betrifft die geplante gastronomische Nutzung des Gebäudes. Laut Projektinitiator Siassi sei eine bisherige privatrechtliche Beschränkung, welche die Produktion, Lagerung und den Verkauf von Lebensmitteln untersagte, im April 2026 durch eine notariell beurkundete Vereinbarung aufgehoben worden. Damit stehe diese Beschränkung einer gastronomischen Nutzung des Gstaad House nicht mehr entgegen, so Siassi.