Strahlender Sonnenschein und herrlich frische Luft prägten den Gsteigmäret vom vergangenen Samstag.
MARIANNA BETTLER
Vorbereitungen
Bereits am Freitagabend wurde das Dorf von fleissigen Händen für den Markt vorbereitet. Marktstände, Tische, ...
Strahlender Sonnenschein und herrlich frische Luft prägten den Gsteigmäret vom vergangenen Samstag.
MARIANNA BETTLER
Vorbereitungen
Bereits am Freitagabend wurde das Dorf von fleissigen Händen für den Markt vorbereitet. Marktstände, Tische, Bänke und Umfahrungssignalisationen standen am frühen Morgen bereit und erleichterten den Marktleuten das Ausstellen ihrer Ware.
Apéro
Die Dorforganisation hatte sich auf dem Postplatz eingerichtet. Mit Kaffee, Fruchtsäften und Gipfeli wurden die zahlreichen Besucher:innen verwöhnt.
Markt
Gestärkt und frohgemut gings anschliessend durch den Markt. Ein Stand mit feinen Kaschmir-Kleidungsstücken zog die Aufmerksamkeit vieler an. Aber auch Herbst- und Winterkleider, Utensilien fürs Fahrrad, Spielsachen, leckere Backwaren, Bücher und «Bücherwürmer» (sprich «Schenkeli»), reizende handgenähte oder handgestrickte Kinderkleidchen, duftende Kräutertees, Kräutersalze und Natursalben gegen Gicht und andere Schmerzen, weiche Fuchspelze und herrlicher Alpkäse verlockten die Flanierenden zum Verweilen oder zum Kaufen.
Fürs leibliche Wohl sorgten das Restaurant Bären, ein Raclettestand und im Festzelt die Gsteigergarde. Überall herrschte emsiges Kommen und Gehen.
Attraktionen
Am Mittag zogen die Trychler durchs Dorf und später trat der Jodlerklub an verschiedenen Plätzen auf. Viele Umstehende lauschten verzückt den Jodelliedern und klatschten eifrig für eine Zugabe.
Die Kletterwand auf dem Postplatz wurde rege benutzt und auch andere Spiele bereiteten Gross und Klein viel Spass.
Der Auftritt der Kindergärteler:innen war ein weiteres Highlight und auch die Stände der Gsteiger Schule mit Rädeln, Nagelspiel und feinen Süssigkeiten fanden Anklang.
Gemütliches Beisammensein
Das Wertvollste am Gsteigmäret sind jedoch die vielen Begegnungen. Heimweh-Gsteiger:innen kommen an diesem Tag extra ins Saanenland und treffen sich mit der Familie und Kamerad:innen zu einem gemütlichen Schwatz. Bis in die Abendstunden sitzt man zusammen und geniesst die Gemeinschaft.
Wer noch nicht genug hat, lässt den Tag anschliessend im Festzelt bei rassiger Musik ausklingen.