In Uetendorf soll ein besonderer Ort für Menschen mit einer lebenslimitierenden Erkrankung entstehen: Eine Stiftung plant für das Berner Oberland das Hospiz HOPESPIZ, welches eine wichtige Lücke in der regionalen Palliativ-Versorgung schliessen wird.
Warum braucht ...
In Uetendorf soll ein besonderer Ort für Menschen mit einer lebenslimitierenden Erkrankung entstehen: Eine Stiftung plant für das Berner Oberland das Hospiz HOPESPIZ, welches eine wichtige Lücke in der regionalen Palliativ-Versorgung schliessen wird.
Warum braucht es ein Hospiz im Berner Oberland?
Das HOPESPIZ richtet sich an Erwachsene mit einer unheilbaren, lebenslimitierenden Erkrankung, die im Spital keine Behandlung mehr benötigen und deren Betreuung zu Hause nicht möglich ist. Ziel ist es, ihnen eine würdevolle und möglichst selbstbestimmte Zeit bis ans Lebensende zu ermöglichen.
Die Hospiz-Idee entwickelte sich aus der Erfahrung von Pflegefachpersonen, die im Berufsalltag immer wieder erlebten, dass für Menschen im erwerbsfähigen Alter am Lebensende geeignete Anschlusslösungen fehlen. Daraus entstand die Vision, einen Ort zu schaffen, an dem kompetente Pflege die Lebensqualität in den Mittelpunkt stellt. Im Jahr 2021 wurde die Stiftung pro HOPESPIZ gegründet. Seither wird das Projekt mit grossem, ehrenamtlichem Engagement weiterentwickelt.
Das historische Uetendorfer Gerber-Haus soll zum Hospiz werden
In Uetendorf wurde mit dem bedeutenden Gerber-Bauernhaus am Postgässli eine geeignete Lokalität gefunden. Dort soll das geplante Hospiz entstehen. Die bestehende, denkmalgeschützte Bausubstanz soll sorgfältig erhalten und für die Bedürfnisse eines modernen Hospizbetriebs ausgebaut werden. Die Machbarkeitsstudie unter Einbezug der Bauverwaltung und der Denkmalpflege zeigen die Realisierbarkeit der gesellschaftlich wertvollen Nutzung in der ortsbildprägenden Liegenschaft.
Ganzheitliche Betreuung im Mittelpunkt
Das HOPESPIZ wird sich am Grundgedanken der ganzheitlichen, palliativen Pflege orientieren. Neben professioneller Pflege und medizinischer Betreuung sollen Angebote wie Musik-, Mal- und Aromatherapie sowie Tierbegleitung, Psycho-Onkologie und Seelsorge Raum für individuelle Bedürfnisse schaffen. Angehörige werden bewusst in den Betreuungsprozess einbezogen.
Nach dem Aufbau wird das Hospiz über zwölf Zimmer verfügen. Die überschaubare Grösse soll eine familiäre Atmosphäre ermöglichen und persönliche Beziehungen fördern.
Unterstützung für die Realisierung
Damit die Vision Realität werden kann, ist die Stiftung auf finanzielle Unterstützung angewiesen. Spenden (Angaben auf der Homepage) fliessen direkt in den Kauf sowie den Umbau der Liegenschaft in Uetendorf und können dank der Steuerbefreiung der Stiftung steuerlich geltend gemacht werden.
Wir schaffen einen Ort, an dem Menschen in ihrer letzten Lebensphase mit Spezialisierter Palliativpflege betreut und in den schwierigen Situationen multiprofessionell unterstützt werden – ein Ort der Hoffnung, der Geborgenheit und der Menschlichkeit.
Kontakt
Stiftung pro HOPESPIZ: Für Fragen steht Ihnen Gracia Schär unter 079 883 11 11 oder info@hopespiz.ch zur Verfügung.
Weitere Informationen zum Projekt und zur Stiftung: www.hopespiz.ch
Stiftung pro Hopespiz
Grönweg 2, 3658 Merligen
info@hopespiz.ch
www.hopespiz.ch
Text: Karin Ings, Daniela Gerber, Lizzi Hight und Gracia Schär
Bilder: Yanick Wenger