Das soeben erschienene Hydrografische Bulletin des Kantons Bern gibt Auskunft über die Niederschläge und Wasserstände im Jahr 2024.
Das Jahr startete mit einem sehr milden und nassen Winter, auf den ein ebenfalls milder und nasser Frühling folgte, wie ...
Das soeben erschienene Hydrografische Bulletin des Kantons Bern gibt Auskunft über die Niederschläge und Wasserstände im Jahr 2024.
Das Jahr startete mit einem sehr milden und nassen Winter, auf den ein ebenfalls milder und nasser Frühling folgte, wie die Bau- und Verkehrsdirektion (BVD) des Kantons Bern in einer Medienmitteilung schreibt. Der Sommer habe wechselhaft begonnen mit einem sehr sonnigen und heissen August sowie durchzogen von gewittrigen Ereignissen geendet. Der erste Monat des Herbsts sei kühl und erneut nass verlaufen. Die saisonale Niederschlagssumme sei im weiteren Verlauf überdurchschnittlich geblieben, bei wiederum milden Temperaturen. Der letzte Herbstmonat habe sich mild und trockener gezeigt. Über das gesamte Jahr gesehen hätten die Niederschläge und die Temperaturen überdurchschnittliche Werte erreicht, so der Kanton weiter.
Der Regulierdienst des Amts für Wasser und Abfall habe den Thuner- und den Bielersee mehrheitlich nahe an den jahreszeitlich üblichen Pegelständen halten können. Die nassen Verhältnisse hätten sich hingegen in den Pegelständen des Brienzersees und den überdurchschnittlich hohen Seeausflüssen gezeigt. «Wegen der anhaltend feuchten Bedingungen musste der Regulierdienst wiederholt eingreifen. Die moderaten Hochwassersituationen waren, auch dank vorausschauender Reguliermassnahmen, gut bewältigbar», schreibt die BVD. Wegen der insgesamt feuchten Verhältnisse seien die Grundwasserpegel durchwegs über dem langjährigen saisonalen Durchschnitt geblieben, ohne jedoch ausgeprägte Spitzenwerte zu erreichen.
PD/AMO