Am Freitag, 13. Februar, fand im Hotel The Alpina Gstaad der Impact Circle Event 2026 statt. Rund 150 Gäste aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik diskutierten die Zukunft der alpinen Immobilienlandschaft und feierten die Verleihung des Green Business Award 2025.
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Am Freitag, 13. Februar, fand im Hotel The Alpina Gstaad der Impact Circle Event 2026 statt. Rund 150 Gäste aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik diskutierten die Zukunft der alpinen Immobilienlandschaft und feierten die Verleihung des Green Business Award 2025.
Unter dem Thema «Sustainable Alpine Real Estate Landscape: Shaping the Future of Mountain Communities» beleuchteten Experten die Herausforderungen und Chancen alpiner Regionen. Maciej Skoczek, Senior Real Estate Economist bei UBS, eröffnete mit Einblicken in aktuelle Markttrends und deren Auswirkungen auf Bergregionen.
In der Podiumsdiskussion «Shaping the Future of the Saanenland» diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus Gemeindepolitik, Raumplanung, Tourismus, Finanzwesen und Bauwirtschaft über die Spannungsfelder zwischen Tourismus, Immobilienentwicklung und lokalem Wohnraum. Das hochkarätig besetzte Panel thematisierte konkrete Lösungsansätze für die Region.
Innovative Projekte aus der Region
Mehrere Initiativen aus dem Saanenland präsentierten ihre Konzepte. Die Wohnbaugenossenschaft Ebnitmatte demonstrierte, wie genossenschaftliche Modelle bezahlbaren Wohnraum für lokale Arbeitskräfte und Einheimische schaffen können. Das Projekt Gstaad Concert Hall zeigte die Verbindung von kultureller Infrastruktur und nachhaltiger Entwicklung. Das Projekt «Zukunftswald Saanenland» stellte Strategien zur Optimierung regionaler Holzwertschöpfungsketten vor.
Den Abschluss bildete die Keynote von Architekt Thomas Rau, einem Pionier der Kreislaufwirtschaft im Bauwesen, der seine Vision von Gebäuden als «Materialbanken» präsentierte.
Green Business Award 2025 verliehen
Ein besonderes Highlight war die Verleihung des Green Business Award 2025, wie Impact Gstaad in einer Medienmitteilung schreibt. Die Jury unter Vorsitz von Doris Leuthard ehrte drei Schweizer Unternehmen, die ökologische Innovation mit wirtschaftlichem Erfolg verbinden. Oxyle gewann den Award mit seiner Wasseraufbereitungs-Technologie, die Industrieabwasser ohne Chemikalieneinsatz reinigt und es wiederverwendbar macht. Die Finalisten Voltiris und Everllence hatten ebenfalls die Möglichkeit, ihre Lösungen vorzustellen. Voltiris entwickelt innovative Solarpanels für die Gewächshauslandwirtschaft, Everllence baut grossflächige Wärmepumpen für emissionsfreie Fernwärme in Städten.
Reto Knutti, Professor für Klimaphysik an der ETH Zürich, hielt die Laudatio und betonte die Bedeutung innovativer Geschäftsmodelle für die Klimawende.
Impact Gstaad als Plattform
«Der Impact Circle Event zeigt, dass nachhaltige Entwicklung in alpinen Regionen möglich ist, wenn Innovation und Tradition Hand in Hand gehen», erklärte Michel Hediger, Projektleiter von Impact Gstaad. «Vom kleinen Gstaad in die grosse Welt – unsere Region kann Vorbild für nachhaltige Bergdestinationen weltweit sein.»
PD/AMO