Das Jagdinspektorat des Kantons Bern hat die Jagdplanung für das Jahr 2026 festgelegt. Dieses Jahr dürfen die Jägerinnen und Jäger im Kanton Bern 1409 Rothirsche (2025: 1323), 1209 Gämsen (2025: 1127) und 5365 Rehe (2025: 4904) erlegen, wie die Wirtschafts-, Energie- und ...
Das Jagdinspektorat des Kantons Bern hat die Jagdplanung für das Jahr 2026 festgelegt. Dieses Jahr dürfen die Jägerinnen und Jäger im Kanton Bern 1409 Rothirsche (2025: 1323), 1209 Gämsen (2025: 1127) und 5365 Rehe (2025: 4904) erlegen, wie die Wirtschafts-, Energie- und Umweltdirektion (WEU) schreibt. Beim Rothirsch würden erneut höhere Abschusszahlen gelten. Damit wolle der Kanton Wald und Landwirtschaft besser vor Wildschäden schützen.
Bei den Gämsen stehe dagegen die Schonung der Bestände im Vordergrund, so die WEU. Nur im Napfgebiet solle der Bestand weiter sinken, weil dort Wildschäden weiterhin ein Problem seien. Neu würden die Abschüsse von Gamsböcken ausgelost, weil es nicht mehr genügend Böcke für alle Jägerinnen und Jäger gebe. Die Gämsen würden zunehmend unter Störungen in ihrem Lebensraum leiden, etwa durch Freizeitaktivitäten. Darauf nehme der Kanton bei der Jagdplanung Rücksicht.
PD/AMO