Die Direktion für Inneres und Justiz des Kantons Bern sieht die Legislaturperiode 2022–2026 als erfolgreich an. Schwerpunkte lagen bei der Entlastung von Familien, der nachhaltigen Raumplanung sowie bei der Digitalisierung kantonaler Dienstleistungen.
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Die Direktion für Inneres und Justiz des Kantons Bern sieht die Legislaturperiode 2022–2026 als erfolgreich an. Schwerpunkte lagen bei der Entlastung von Familien, der nachhaltigen Raumplanung sowie bei der Digitalisierung kantonaler Dienstleistungen.
Die Direktion für Inneres und Justiz (DIJ) zieht für die zu Ende gehende Legislaturperiode 2022–2026 eine positive Bilanz. Unter der Leitung von Regierungsrätin Evi Allemann seien in mehreren zentralen Bereichen Fortschritte erzielt worden, teilt die Direktion mit.
Ein Schwerpunkt lag auf der Familienpolitik. Der Regierungsrat beschloss 2023 zusätzliche Prämienverbilligungen, von denen rund 44’000 Personen beziehungsweise 17’000 Haushalte profitieren. Ergänzend wurde ein digitales Portal eingeführt, über das sich die Bevölkerung einfacher über ihre Ansprüche informieren kann.
In der Raum- und Siedlungsentwicklung setzte der Kanton verstärkt auf Klimaschutz und Energiewende. Mit Instrumenten wie dem Richtplancontrolling 2024 und neuen Arbeitshilfen für Gemeinden wurde die Siedlungsentwicklung nach innen weitergeführt. Gleichzeitig wurden Planungsverfahren in Zusammenarbeit mit Gemeinden und weiteren Akteuren vereinfacht und beschleunigt.
Auch die Digitalisierung des Service public wurde vorangetrieben. Verwaltungsleistungen in Bereichen wie Prämienverbilligung, Bauwesen und Grundbuch wurden weiter digitalisiert. Mit der Totalrevision des kantonalen Datenschutzgesetzes schuf der Kanton zudem eine modernisierte rechtliche Grundlage für den Umgang mit sensiblen Daten.
In mehreren langjährigen und umstrittenen Dossiers konnten laut DIJ Lösungen umgesetzt werden. Dazu gehören die definitive Klärung der Situation beim Campingplatz Fanel sowie die Schaffung eines Transitplatzes für ausländische Fahrende in Wileroltigen.
Regierungsrätin Evi Allemann erklärte, Ziel sei ein Kanton Bern, der für die Bevölkerung attraktiv bleibe, zum Leben, Wohnen und Arbeiten.
PD/JOP