Die Berner Stimmbevölkerung befürwortet die Individualbesteuerung und den Gegenentwurf der Bundesversammlung zur Bargeld-Initiative. Die SRG- und die Klimafonds-Initiative lehnen sie hingegen ab.
Die Schweiz hat am Abstimmungssonntag vom 8. März über ...
Die Berner Stimmbevölkerung befürwortet die Individualbesteuerung und den Gegenentwurf der Bundesversammlung zur Bargeld-Initiative. Die SRG- und die Klimafonds-Initiative lehnen sie hingegen ab.
Die Schweiz hat am Abstimmungssonntag vom 8. März über vier Vorlagen abgestimmt. Der Kanton Bern hat die Stimmen ausgezählt, provisorische Ergebnisse liegen vor (Stand 16.20 Uhr). Die Stimmbeteiligung liegt bei 55.5%.
So lehnt die Berner Stimmbevölkerung Nein zur Initiative «Bargeld ist Freiheit» ab (Ja: 172'566, 43.0% / Nein: 228'869, 57.0%), stimmt dafür aber dem Gegenentwurf der Bundesversammlung (Ja: 290'986, 73.9% / Nein: 102'768, 26.1%). Bei der Stichfrage haben sich 137'565 (35.2%) für die Initiative ausgesprochen, 252'931 (64.8%) für den Gegenentwurf der Bundesversammlung. 19'437 haben sich nicht zur Stichfrage geäussert.
Die SRG-Initiative scheiterte im Kanton Bern: 266'523 Nein-Stimmen (64.7%) zu 145'505 Ja-Stimmen (35.3% ) gegenüber. Auch die Klimafonds-Initiative wurde abgelehnt, dies mit 279'971 Nein-Stimmen (68.9%) zu 126'451 Ja-Stimmen (31.1%).
Zustimmung erhielt allerdings das Bundesgesetz über die Individualbesteuerung: 219'801 stimmten Ja (54.2%), 185'402 lehnten die Vorlage ab (45.8%).
Eine ausführliche Berichterstattung auch über die Ergebnisse im Verwaltungskreis Obersimmental-Saanen lesen Sie im AvS vom Dienstag, 10. März.
PD/JOP