Am Donnerstag, 15. August wurde die junge Pianistin Kate Liu im Rahmen ihres Rezitals in der Kirche Rougemont mit dem diesjährigen Olivier Berggruen Prize geehrt.
Das Konzert gehörte zur 68. Ausgabe des Gstaad Menuhin Festival & Academy, während das ...
Am Donnerstag, 15. August wurde die junge Pianistin Kate Liu im Rahmen ihres Rezitals in der Kirche Rougemont mit dem diesjährigen Olivier Berggruen Prize geehrt.
Das Konzert gehörte zur 68. Ausgabe des Gstaad Menuhin Festival & Academy, während das Programm auf beeindruckende Weise Beethovens «Pathétique» sowie sein Opus 109 neben Schumanns Sinfonische Etüden setzte, wie das Gstaad Menuhin Festival & Academy in einer Medienmitteilung schreibt. Die aus Singapur stammende und in den USA ausgebildete Musikerin erhielt den Preis persönlich von Olivier Berggruen überreicht, der dem Festival durch seine Förderung in enger Freundschaft verbunden ist. Mit der Auszeichnung wird die bemerkenswerte Karriere der Künstlerin gewürdigt, die unter anderem durch das Studium bei Robert McDonald und Yoheved Kaplinsky an der Juilliard School in New York sowie durch eine Bronzemedaille und den Publikumspreis beim Chopin-Wettbewerb 2015 in Warschau geprägt ist. Mit der Auszeichnung folgt Kate Liu auf Pallavi Mahidhara (Preisträgerin 2022) und Alexandra Dovgan (Preisträgerin 2023).
Olivier Berggruen habe diesen Preis mit einer langfristigen Vision ins Leben gerufen, so das Festival. Neben dem renommierten Konzert im Rahmen des Festivalprogramms umfasse die Auszeichnung auch eine besondere Trophäe, die von der bedeutenden zeitgenössischen Künstlerin Mai-Thu Perret gestaltet wurde. Die in Genf geborenen Künstlerin mit französischvietnamesischen Wurzeln erhielt ihre Ausbildung in Cambridge und New York. Heute ist Perret mit ihren Werken in Museen wie dem MAMCO und dem MoMA vertreten. Damit knüpfe die Auszeichnung an Berggruens tief verwurzelte Leidenschaft für die bildende Kunst an, in der er als einer der einflussreichsten Kenner der Gegenwart gelte.
PD/JOP