Die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) hat das Prostatakrebszentrum der STS AG am Spital Thun Anfang 2026 für seine hohe Behandlungsqualität ausgezeichnet. Nach dem Darm- und Brustkrebszentrum ist es das dritte interdisziplinäre Krebszentrum am Spital Thun, das die ...
Die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) hat das Prostatakrebszentrum der STS AG am Spital Thun Anfang 2026 für seine hohe Behandlungsqualität ausgezeichnet. Nach dem Darm- und Brustkrebszentrum ist es das dritte interdisziplinäre Krebszentrum am Spital Thun, das die Auszeichnung erhält.
Prostatakrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Männern: Im Schnitt erkranken in der Schweiz jedes Jahr 8300 Männer am bösartigen Tumor.
Früherkennung und eine auf die Aggressionsstufe angepasste Therapie sind zentral für eine erfolgreiche Behandlung. Im Prostatakrebszentrum des Spitals Thun seien die Patienten dafür in besten Händen, wie die Zertifizierung der Deutschen Krebsgesellschaft beweise, schreibt die Spital STS AG. «Für unsere Patienten bedeutet diese Zertifizierung die Garantie, dass jeder Behandlungsschritt – von der Diagnose bis zur Nachsorge – strengsten Qualitätskontrollen unterliegt und nach neuesten medizinischen Erkenntnissen in einem interdisziplinären, hochqualifizierten Team erfolgt», sagt Dr. med. Gautier Müllhaupt, Chefarzt Urologie Spital Thun und Leiter des Prostatakrebszentrums. Damit würden erwiesenermassen die Überlebenschancen von Betroffenen im Vergleich zu einer Behandlung an einem nicht zertifizierten Zentrum steigen, ist der Medienmitteilung weiter zu entnehmen.
Parallel zur Zertifizierung habe der Fachbereich Urologie der Spital STS AG in den vergangenen Monaten seine Räumlichkeiten und sein Angebot ausgebaut, um der steigenden Nachfrage gerecht zu werden. So sei das Ambulatorium saniert, modernisiert und nach den neusten technischen Standards ausgestattet worden. Um die ambulante Betreuung weiter auszubauen, habe die Spital STS AG zudem die Praxis Urologie Bälliz (ehemals Urologie Jeanneret) übernommen. Im Bereich des stationären Angebots hätten zwei neue urologische Fachstationen mit zusätzlichen Behandlungsschwerpunkten in plastisch-rekonstruktiver sowie prothetischer Urologie eröffnet. Damit das erweiterte Angebot abgedeckt werden könne, zähle das Team neu drei Ärzte in leitender Position sowie jeweils fünf Ober- und Assistenzärzte.
PD/AMO