Ernst Wandfluh (SVP/BE) hat im Nationalrat eine Motion eingereicht, mit der die Berg- und Alpwirtschaft gestärkt werden soll. Darin fordert er den Bundesrat auf, ein vereinfachtes und standortangepasstes Direktzahlungssystem einzuführen.
«Unsere Bergbauern ...
Ernst Wandfluh (SVP/BE) hat im Nationalrat eine Motion eingereicht, mit der die Berg- und Alpwirtschaft gestärkt werden soll. Darin fordert er den Bundesrat auf, ein vereinfachtes und standortangepasstes Direktzahlungssystem einzuführen.
«Unsere Bergbauern leisten Tag für Tag Schwerstarbeit für die Versorgungssicherheit, die Offenhaltung der Landschaft und den Erhalt der dezentralen Besiedelung. Diese Leistungen werden heute ungenügend abgegolten», schreibt Nationalrat Ernst Wandfluh in einer Medienmitteilung.
Die Motion verlangt eine Neuausrichtung der Agrarpolitik ab 2030 mit weniger Bürokratie und mehr Standortgerechtigkeit. Im Zentrum stünden der Erhalt der offenen Kulturlandschaft, ein fairer Ausgleich der besonderen Herausforderungen im Berggebiet sowie eine gezielte Förderung der standortangepassten Tierhaltung. «Grünland und Wiederkäuer gehören im Berggebiet zusammen. Wer Gras sinnvoll nutzt und Lebensmittel produziert, muss dafür auch anständig entschädigt werden», betont Wandfluh.
Ein weiterer Punkt der Motion betrifft die Entschädigung für Arbeiten zur Offenhaltung der Kulturlandschaft im Berggebiet. «Die Berglandwirtschaft braucht Perspektiven – nicht immer neue Auflagen.»
PD/JSC