Am vergangenen Sonntag strömten rund 170 Besuchende ins Kirchgemeindehaus zum beliebten Musik-Zvieri des Posaunenchors Gstaad. Dieses Jahr wurde der Ohrenschmaus ergänzt durch den Jodlerklub «Gruss vom Wasserngrat».
Es war zum Zurücklehnen und ...
Am vergangenen Sonntag strömten rund 170 Besuchende ins Kirchgemeindehaus zum beliebten Musik-Zvieri des Posaunenchors Gstaad. Dieses Jahr wurde der Ohrenschmaus ergänzt durch den Jodlerklub «Gruss vom Wasserngrat».
Es war zum Zurücklehnen und Geniessen. Ein lohnender Nachmittag mit warmen und Hoffnung versprühenden Klängen des Posaunenchors Gstaad, der sich offensichtlich zum Ziel gesetzt hatte, die Besuchenden zu verwöhnen mit allem, was sie sind und haben.
Der in Frutigen wohnhafte Dirigent Christoph Liechti hatte Stücke ausgewählt, die nicht nur wohlklingen, sondern auch inhaltlich in die Tiefe gehen und etwas wiedergeben von der Freude und Hoffnung, die die Musiker:innen des Posaunenchors in sich tragen. Auf berührende Weise fasste die ebenfalls anwesende Pfarrerin Marianne Kellenberger die Musik in Worte. Das beschwingte Stück «Walking» widerspiegle die Freude, mit Jesus, dem König, auf dem Weg zu sein, und unterstreiche die Sicherheit, die jemand in Gott finden kann, auch wenn es durch dunkle Zeiten gehe. Und ‹Every New Day› erzählt vom aktiven Part Gottes in seiner Beziehung zum Menschen. Seine Barmherzigkeit sei jeden Morgen neu da. «Nicht ich muss tragen, ich darf getragen sein», ergänzte Kellenberger.
Eine besondere Freude machte der Posaunenchor dem Publikum mit dem Jodlerklub «Gruss vom Wasserngrat». Dieser brachte unter anderem «Es Plätzli» in das Kirchgemeindehaus. Ein Ort in der schönen Natur, wo man den Kummer vergessen kann und wo sich manchmal plötzlich der Himmel öffnet. Wenn man dann dort «es Jützi cha lah gah», tut das einfach gut und man kann erfrischt und erleichtert zurück in den Alltag gehen.
Während des liebevoll zubereiteten und servierten Zvieris kamen die Anwesenden nochmals in den Genuss von Jutz und Jodel. Alte Freunde genossen zusammen einen Kaffee mit viel oder wenig Milch. Es gab Gespräche zwischen bekannten und unbekannten Tischnachbarn. Man hatte Zeit, einfach zu sein und zu geniessen. Gestärkt und mit frischem Schwung konnten die Besuchenden nach diesem Nachmittag ihres Weges gehen.
POSAUNENCHOR GSTAAD/DANIELA ROMANG