Die Schweiz begeht am Freitag, 9. Januar, einen nationalen Trauertag zum Gedenken an die Opfer der Brandkatastrophe von Crans-Montana. Um 14 Uhr ist die Bevölkerung zu einer landesweiten Schweigeminute eingeladen, begleitet vom Läuten der Kirchenglocken. Auch regional laden die ...
Die Schweiz begeht am Freitag, 9. Januar, einen nationalen Trauertag zum Gedenken an die Opfer der Brandkatastrophe von Crans-Montana. Um 14 Uhr ist die Bevölkerung zu einer landesweiten Schweigeminute eingeladen, begleitet vom Läuten der Kirchenglocken. Auch regional laden die Kirchen zum Gedenken ein.
Der Bundesrat ruft für Freitag, 9. Januar, einen nationalen Trauertag zum Gedenken an die Opfer der Brandkatastrophe von Crans-Montana aus. Wie Bundespräsident Guy Parmelin in einer gemeinsamen Medienmitteilung mit den Schweizer Kirchen schreibt, ist die Bevölkerung um 14 Uhr zu einer landesweiten Schweigeminute eingeladen, begleitet vom Läuten der Kirchenglocken. Die Fahnen an den Bundesgebäuden werden auf Halbmast gesetzt.
Bundespräsident Parmelin verbinde mit diesem nationalen Trauertag das Anliegen, allen zu danken, die im Nachgang der Katastrophe geholfen haben, die Verletzte pflegen und Trauernden beistehen.
Gedenkzeremonie in Martigny…
Zudem findet in Martigny eine offizielle Gedenkzeremonie statt, an der auch Mitglieder des Bundesrates teilnehmen. An der Gedenkzeremonie in Martigny wird die Landesregierung vertreten durch Bundespräsident Parmelin, Bundesrat Ignazio Cassis, Vizepräsident des Bundesrates und Vorsteher des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten, Bundesrat Beat Jans, Vorsteher des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartements, sowie Bundeskanzler Viktor Rossi. Erwartet werden auch Vertreterinnen und Vertreter der anderen Staaten, aus denen die Todesopfer und Verletzten stammen, sowie der Länder, die ihre Hilfe angeboten haben. Eingeladen wurden 37 Staaten plus die Europäische Union.
… und stilles Gedenken in der Region
Die reformierte Kirchgemeinde Saanen-Gsteig vermeldet auf den sozialen Medien, dass ihre Kirchen den ganzen Tag offen sind als Räume für Stille, Gebet und Trauer. Zudem bietet sie von 13 bis 15 Uhr in der Sankt-Niklaus-Kapelle in Gstaad Gesprächsmöglichkeiten an.
In Zweisimmen veranstaltet die örtliche reformierte Kirchgemeinde eine Gedenkandacht in der Kirche mit Pfarrerin Isabel Altmann, die ebenfalls um 14 Uhr stattfindet.
PD/JOP