«Ô de mon Chéri» gastiert im «Hüsy» Blankenburg
06.01.2023 VorschauEs musste wohl eine besondere musikalische Formation gesucht werden, um dem 50. Jazzabend im «Hüsy» gerecht zu werden. Um fündig zu werden, streckte unser Jazzclubpräsident Markus Bachmann seine Fühler bis in die französische Metropole aus. Bien sûr.
Es gibt wahrscheinlich nicht viele Restaurantbesitzer in so einer kleinen Gemeinde, welche sich rühmen können, 50 Jazzkonzerte unter ihrem Dach durchgeführt zu haben.
Die Symbiose vom Zweisimmen Jazzclub und dem Ehepaar Hans Jürgen und Marianne Glatz entstand schon in den ersten Jahren des Jazzclubs und zwar im Gasthof Bären. Damals als Pächter in Zweisimmen waren sie die einzigen Gastronomen, welche Jazzkonzerte in ihren Räumlichkeiten zuliessen und sogar sponserten.
Diese Tradition wurde dann im Restaurant Hüsy in Blankenburg fortgesetzt. Das Konzept «Food und Musik» wurde ein Erfolg und ein Begriff unter Feinschmeckern und Jazzliebhabern im Simmental und Saanenland. Wobei zu ergänzen ist, dass zuerst gegessen wird und danach das Konzert stattfindet.
Unvergesslich die Abende mit Sandy Patton, Al Copley, «Swing Express», Ignaz Netzer, Michel Besson und den vielen anderen coolen Musikern/innen. Auch wenn es mal weniger Konzertbesucher gab, der Sponsorenbeitrag blieb immer der gleiche. Das schätzten wir sehr und wir sind auch froh, dass wir nach der Pandemiepause wieder ein erstklassiges (schon ausverkauftes) Konzert im «Hüsy» anbieten können.
Mit «Ô de mon Chéri» aus Paris weht mal wieder ein anderer Jazz durchs «Hüsy». Am Klavier Gwen Ollivier, am Bass John Dufossé, an der Gitarre Etienne Favier und die charmante Sängerin Ô de mon Chéri machen das Quartett komplett.
Wir lassen uns gerne überraschen am 50. Konzert im «Hüsy» Blankenburg. (Siehe Inserat)
JULES VAN ENCKEVORT

