Die Rega nimmt im Sommer in Zweisimmen und Wilderswil neue Rettungshelikopter von Airbus in Betrieb. Die Crews starten nun mit Trainingsflügen in der Region.
Die Schweizerische Rettungsflugwacht Rega bereitet die Einführung neuer Rettungshelikopter im Berner ...
Die Rega nimmt im Sommer in Zweisimmen und Wilderswil neue Rettungshelikopter von Airbus in Betrieb. Die Crews starten nun mit Trainingsflügen in der Region.
Die Schweizerische Rettungsflugwacht Rega bereitet die Einführung neuer Rettungshelikopter im Berner Oberland vor. Wie sie mitteilt, nehmen die Einsatzbasen in Zweisimmen und Wilderswil im Juli zwei Maschinen des Typs Airbus H145 D3 in Betrieb. Bereits in der kommenden Woche beginnen die Einsatzcrews mit Schulungen und Trainings. Ziel sei es, dass im Ernstfall jeder Handgriff sitzt. Die Vorbereitung umfasst neben Theorie auch Testflüge und praktische Übungen im Gelände. An den Trainings beteiligen sich auch Partnerorganisationen wie die Alpine Rettung Schweiz.
Die neuen Helikopter ersetzen die bisherigen Maschinen vom Typ AW109 SP Da Vinci, die seit über 16 Jahren im Einsatz stehen. Mit der Umstellung führt die Rega schweizweit eine einheitliche Flotte ein. Dies soll unter anderem Kosten senken und die Ausbildung der Crews vereinfachen.
Trainings bis Ende Juni
Die Trainings im Berner Oberland dauern von Ende April bis Ende Juni. In einer ersten Phase starten die Flüge vor allem von Zweisimmen, später auch von Wilderswil. Dabei kommt es laut Rega zu zusätzlichen Starts und Landungen in der Region. Die Flüge werden auf verschiedene Gebiete verteilt, um die Lärmbelastung möglichst gering zu halten. Trotz der Trainings bleiben die Basen in Zweisimmen und Wilderswil rund um die Uhr einsatzbereit, wie die Verantwortlichen schreiben.
PD/JOP
RUND 100 EINSÄTZE AM FRÜHLINGSWOCHENENDE
Die Schweizerische Rettungsflugkehrsunfällen aus. Auch blockierte wacht Rega hat am vergangenen Wo-Wanderer mussten evakuiert werden. chenende rund 100 Einsätze koordi-Zudem transportierte die Rega Patienniert. Dies teilt die Organisation mit. tinnen und Patienten nach akuten Er-Grund dafür seien das sonnige Wetter krankungen in Spitäler oder führte und die frühlingshaften Temperaturen Verlegungsflüge durch. gewesen, die viele Menschen nach Die Rega weist darauf hin, dass die draussen gezogen hätten. Einsatzzahlen stark von Wetter, Frei-Die Einsätze deckten ein breites zeitverhalten und Reisetätigkeit ab-Spektrum ab. Die Crews rückten unter hängen. anderem nach Berg-, Sport- und Verkehrsunfällen aus. Auch blockierte Wanderer mussten evakuiert werden. Zudem transportierte die Rega Patientinnen und Patienten nach akuten Erkrankungen in Spitäler oder führte Verlegungsflüge durch.
Die Rega weist darauf hin, dass die Einsatzzahlen stark von Wetter, Freizeitverhalten und Reisetätigkeit abhängen.
PD/JOP