Ressorts sind verteilt
06.02.2026 LauenenRessortzuständigkeiten
Die Ressortverteilung innerhalb des Gemeinderats wurde wie folgt vorgenommen:
– Präsidiales: Ruth Oehrli
– Bauwesen, Raumplanung, öffentliche Sicherheit: Andreas Reichenbach
– Bildung: Brigitte Klenk
Ressortzuständigkeiten
Die Ressortverteilung innerhalb des Gemeinderats wurde wie folgt vorgenommen:
– Präsidiales: Ruth Oehrli
– Bauwesen, Raumplanung, öffentliche Sicherheit: Andreas Reichenbach
– Bildung: Brigitte Klenk
– Kultur, Freizeit, Tourismus: Pascal Bangerter
– Gesundheit, Soziales: Daniel Oehrli
– Verkehr: Heinz Annen (neu)
– Infrastruktur: Serge Jungi
– Land- und Forstwirtschaft: Silver Hauswirth
– Finanzen: Claudia Ryter
Kommissionswahlen für die Amtsdauer 2026–2029
Der Gemeinderat hat folgende Kommissionsmitglieder gewählt:
– Finanzkommission: Ruth Oehrli
– Infrastrukturkommission: Niklaus Brand jun. (neu)
– Landwirtschaftskommission: Helmut Annen
– Strassen- und Wegkommission: Toni Reichenbach (neu)
– Spezialwahlausschuss: Silvia Reichenbach, Hans Ulrich Reichenbach, Yvan Schnydrig (neu)
Der Spezialwahlausschuss zur Ermittlung von Wahlergebnissen wurde mit der Revision des Organisationsreglements der Einwohnergemeinde Lauenen neu in den Anhang I aufgenommen und wird nun gleich wie die anderen Kommissionen behandelt.
Der Gemeinderat bedankt sich bei den abtretenden Behördenmitgliedern für ihren Dienst bei der Gemeinde Lauenen. Die gesamte Zusammensetzung der Gemeindebehörde ist auf www.lauenen.ch ersichtlich.
Veranstaltungen 2026
Für 2026 hat der Gemeinderat folgende Veranstaltungen festgelegt, die jeweils in der Turn- und Mehrzweckhalle Lauenen stattfinden:
– Ordentliche Gemeindeversammlung: Freitag, 5. Juni 2026, 20.15 Uhr
– Öffentlicher Anlass «Lauenen wohin?»: Montag, 14. September 2026, 19.30 Uhr
– Ordentliche Gemeindeversammlung: Samstag, 21. November 2026, 13.30 Uhr
Revision Gefahrenkarte
Ende letzten Jahres hat die Geotest AG die Arbeiten zur Revision der Gefahrenkarte abgeschlossen und der Gemeinde das Papierdossier abgegeben. Im Perimeter Schwarzbächli wurde die Gefahrenbeurteilung für den Prozess permanente Rutschung der Kellerhals +Haefeli AG aus dem Jahr 2023 übernommen. Die neue Gefahrenkarte wird in absehbarer Zeit im kantonalen Geoportal aufgeschaltet. Die kantonalen Naturgefahren-Fachstellen haben die erstellte Gefahrenkarte samt Beilagen erhalten und geprüft. Die Gefahrenkarte erfüllt die im Pflichtenheft umschriebenen Anforderungen. Mit Schreiben vom 15. Januar 2026 hat das Amt für Wald und Naturgefahren die revidierte Gefahrenkarte anerkannt, womit sie als behördenverbindlich gilt. Das neue Gefahrenkarten-Dossier ersetzt das bisherige aus dem Jahr 2000 und ist ab sofort bei Voranfragen, Baugesuchen oder raumplanerischen Fragen zu berücksichtigen.
Raumentwicklungskonzept
Der Gemeinderat sowie die Bau- und Planungskommission werden immer wieder mit raumplanerischen Fragestellungen und Entwicklungsmöglichkeiten konfrontiert. Es stehen mehrere Anliegen zur Siedlungs- und Raumentwicklung an. Aufgrund der übergeordneten Vorgaben sind Entwicklungsspielräume vorhanden. Um eine strategische räumliche Grundlage für die Gemeinde zu schaffen, wird ein Raumentwicklungskonzept (REK) erarbeitet. Das REK ist nach heutiger Raumplanungspraxis ein unabdingbarer Schritt, um im Anschluss allfällige Anpassungen im Zonenplan und Baureglement vorzunehmen, insbesondere im Hinblick auf Wohn- und Gewerbeentwicklung. Ebenfalls wird darin die mögliche Siedlungsentwicklung nach innen skizziert.
Anfang Jahr hat der Gemeinderat mit der Erarbeitung des Gemeindeleitbilds und der Legislaturplanung begonnen. Mit diesem Schritt werden ideale Voraussetzungen geschaffen, um darauf aufbauend das REK zu erarbeiten. Mit der Begleitung dieser Prozesse wurde die IC Infraconsult AG beauftragt. Durch die Koordination der Projekte ergeben sich Synergieeffekte, die zu einer Reduktion des Aufwands führen und einen Mehrwert für die Gemeindeentwicklung generieren.
Der Planungsprozess setzt auf eine enge Zusammenarbeit zwischen Politik, Verwaltung und Bevölkerung. Mit einem öffentlichen Anlass am 14. September 2026 unter dem Titel «Lauenen wohin?» soll der Dialog mit der Bevölkerung aufgenommen werden. Dabei soll einerseits das Gemeindeleitbild öffentlich diskutiert und andererseits der Raumentwicklungsprozess lanciert werden. Ziel ist es, mit dem REK die räumliche Entwicklung der Gemeinde vorausschauend, koordiniert und breit abgestützt zu gestalten.
Unterstützung Alpwirtschaft
Zur Unterstützung und Förderung der Alpwirtschaft richtet die Gemeinde Lauenen Beiträge aus. Auf Antrag der Landwirtschaftskommission hat der Gemeinderat Anfragen der Alpgenossenschaft Langelauene-Kuhtungel und der Alp Matten zugestimmt. An die Erneuerung der Materialseilbahn Kuhtungel wird ein Beitrag von höchstens Fr. 26’750.00 und an die Dachrenovierung des Alpstafels Matte höchstens Fr. 34’700.00 ausgerichtet. Zudem wird der Gemeindebeitrag auf 30 Prozent der den Alpeigentümern verbleibenden Kosten limitiert. Auf diese Weise wird der Gemeindebeitrag verhältnismässig gekürzt, falls die Sanierungskosten tiefer ausfallen oder anderweitige Beiträge geleistet werden.
Schulreglement
Die Gemeindeverwaltung und das Ressort Bildung erarbeiten in Zusammenarbeit mit der PHBern ein Schulreglement. Der erste Entwurf befindet sich in der Vernehmlassung. Die Schulleitung, die Schulkommission sowie die Bildungs- und Kulturdirektion des Kantons Bern können sich zum Entwurf äussern. Sobald die konsolidierte Version vorliegt, wird sie dem Gemeinderat zur Beschlussfassung unterbreitet, um das fakultative Reglementsreferendum zu starten. Der Gemeinderat wird die öffentliche Auflage im «Amtlichen Anzeiger Saanen» publizieren. Voraussichtlich wird sie im Sommer 2026 durchgeführt, nach vorgängiger Information anlässlich der ordentlichen Gemeindeversammlung vom 5. Juni 2026.
Personelles
Bei der Gemeinde stehen in Zukunft weiterhin sehr viele Aufgaben an. Nebst der Begleitung zahlreicher Projekte gilt es, das Alltagsgeschäft zu bewältigen. Durch gewisse Arbeitsverschiebungen, klare Zuständigkeiten und punktuelle Stellenprozenterhöhungen können die Gemeindeaufgaben sichergestellt werden. Bei der Verwaltung erhöht Brigitte Hostettler ihren Beschäftigungsgrad von 90 auf 100 Prozent. Durch die Verringerung des Arbeitspensums von Nicole Perreten wurde Ariane Perreten im 2025 befristet bis Ende Jahr angestellt. Die Anstellung wurde nun in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis zu 20 Prozent umgewandelt. Zudem sind folgende Teilzeitangestellte bereit, die Gemeinde in Zukunft verstärkt zu unterstützen: Dolores Aellen für die Parkkontrolle, Daniela Annen für die Verwaltung des Ferienlagers nach dessen Sanierung, Christina Trummer im Bauwesen und Bernadette Reichenbach bei der Administration der Feuerwehr.
GEMEINDERAT LAUENEN
