37 Jahre lang musste das Saanenland auf einen Schweizermeistertitel im Skispringen warten. Nun hat Sandro Hauswirth in Einsiedeln mit zwei starken Sprüngen den Titel geholt. Zuletzt war dies 1989 Christoph Lehmann gelungen.
Im Februar 1989 gewann Christoph Lehmann in ...
37 Jahre lang musste das Saanenland auf einen Schweizermeistertitel im Skispringen warten. Nun hat Sandro Hauswirth in Einsiedeln mit zwei starken Sprüngen den Titel geholt. Zuletzt war dies 1989 Christoph Lehmann gelungen.
Im Februar 1989 gewann Christoph Lehmann in Langenbruck den Schweizermeistertitel im Skispringen. Seither konnte kein Springer aus dem Saanenland mehr einen SM-Titel holen.
Mittlerweile finden die Schweizermeisterschaften im Sommer beziehungsweise Herbst statt. Grund dafür ist der dicht gedrängte Wettkampfkalender im Winter. Eine Austragung während der Wintersaison wäre erst gegen Frühling möglich. Deshalb werden die nationalen Titelkämpfe bereits vor Beginn der Wintersaison ausgetragen.
Bereits im vergangenen Jahr war der Saaner Sandro Hauwirth einer Medaille sehr nahe gekommen. Er belegte den vierten Rang und verpasste hinter Simon Ammann die Bronzemedaille nur knapp. In diesem Jahr gelang ihm nun der Sprung zuoberst aufs Podest: Mit Weiten von 113,5 Metern im ersten und 120 Metern im zweiten Durchgang sicherte er sich den lang ersehnten Schweizermeistertitel. Entsprechend gross war seine Freude über den Erfolg.
Auch die weiteren Springer:innen des Berner Oberländischen Skiverbands (BOSV) waren erfolgreich. Sowohl bei den Junioren als auch in der Kategorie U16 wurden Medaillen gewonnen. Insgesamt erkämpften die BOSV-Springer:innen sechs Medaillen, wobei insbesondere die Kandersteger Athleten erfolgreich waren.
Die Erfolge seien auch mit Blick auf die Nachwuchsförderung erfreulich. Mit der neuen Schanze an der Huble bestünden im Saanenland nun wieder Trainingsmöglichkeiten, um junge Skispringerinnen und Skispringer zu fördern.
PD/AMO