Schweizer Beachvolleyballer Krattiger/ Breer siegen in beiden Auftaktspielen
08.07.2022 SportDas Swatch Beach Pro Gstaad startete am Mittwoch erfolgreich. Insgesamt sieben Schweizer Teams sowie das prächtige Wetter lockten bereits zahlreiche Zuschauerinnen und Zuschauer ins Berner Oberland. Die Schweizer Marco Krattiger und Florian Breer konnten sich mit zwei Siegen bereits eine Runde weiterkämpfen.
Den Auftakt aus Schweizer Sicht bestritt das Duo Métral/Haussener. Sie zeigten gegen die Weltmeister aus Norwegen, Anders Mol/Christian SØrum, eine beherzte Leistung. Der Sieg blieb ihnen jedoch verwehrt. Ebenfalls ohne Punkte blieb das zweite Schweizer Team Heidrich/Dillier. Die beiden unterlagen den topgesetzten Cherif/Ahmed aus Katar in zwei hart umkämpften Sätzen.
Für den ersten Siegesjubel sorgte das Duo Krattiger/Breer. Sie setzten sich in zwei Durchgängen gegen die Tschechen Sepka/Semerad durch. Auch in ihrem zweiten Match gaben Marco Krattiger und Florian Breer keinen Satz verloren. In einem begeisternden Match gegen Boermans/Immers (NED) beendeten sie ihren ersten Turniertag ohne einen Satz abzugeben. Ähnlich erging es dem Team Mol/SØrum, Olympiasieger und Weltmeister aus Norwegen. Mit zwei Siegen – 2:0 gegen Métral/ Haussener (SUI) und 2:1 gegen Herrera/Gavira (ESP) – erspielten sie sich eine hervorragende Ausgangslage für die nächste Runde. Die als Nummer 1 gesetzten Cherif/Ahmed setzten sich ebenfalls in ihren ersten zwei Spielen durch. Ohne Satzverlust besiegten sie das Duo Heidrich/Dillier (SUI) und Carracher/Nicolaidis (AUS). Diese Teams greifen erst heute wieder ins Turniergeschehen ein.
Donnerstag nicht nach Mass
Am Donnerstagvormittag lief es nicht nach Schweizer Wünschen. Adrian Heidrich und Leo Dillier unterlagen dem Team Seidl/Waller aus Österreich in zwei Sätzen. Auch für das CH-Team Métral/Haussener endete der zweite Einsatz am Turnier mit einer Niederlage. Nach einem starken ersten Satz gegen die Österreicher Ermacora/Pristauz mussten sie nach verlorenem zweiten Durchgang in den Entscheidungssatz, den sie knapp 15:17 verloren. Auch für die Schweizer Damen Leona Kernen und Annique Niederhauser lief es nicht ganz so gut. Sie unterlagen in beiden Auftaktspielen ihren Gegnerinnen aus Deutschland und Thailand.
Wie es für die drei übrigen Schweizer Damen weiterging, war bis Redaktionsschluss noch nicht bekannt. Während Hüberli/Brunner mit dem Sieg am Mittwoch noch an der Spitze ihrer Gruppe standen, musste für die Teams Böbner/Vergé-Dépré und Bentele/Lutz unbedingt ein Sieg her, um im Turnier zu bleiben.
Tribünen gut gefüllt
Vielleicht war es das schöne Wetter, das schon erfreulich viele Zuschauerinnen und Zuschauer ins Gstaadion lockte. Vielleicht war es aber auch die hohe Dichte an Schweizer Teams, die sich im Sand präsentierten. Mit Sicherheit sind es aber die Atmosphäre und die spektakulären Ballwechsel, die zu begeistern vermögen.
PD/JENNY STERCHI


