Die Schweizer Berghilfe hat im Januar 2026 Förderbeiträge von insgesamt über 1,2 Millionen Franken für Kleinst- und Kleinunternehmen im Berggebiet gesprochen.
17 Projekte im Berggebiet erhielten im Januar Fördermittel in der Höhe von ...
Die Schweizer Berghilfe hat im Januar 2026 Förderbeiträge von insgesamt über 1,2 Millionen Franken für Kleinst- und Kleinunternehmen im Berggebiet gesprochen.
17 Projekte im Berggebiet erhielten im Januar Fördermittel in der Höhe von insgesamt 1,238 Millionen Franken, wie die Schweizer Berghilfe mitteilt. Die unterstützten Vorhaben stammen aus zehn Kantonen und werden von Kleinund Kleinstbetrieben getragen, die in den Bereichen Landwirtschaft, Energie, Gewerbe und Tourismus tätig sind.
Den grössten Anteil der Beiträge erhielt die Landwirtschaft mit 590’000 Franken für elf Projekte. Weitere Mittel flossen in ein Energieprojekt mit 300’000 Franken, drei Gewerbeprojekte mit insgesamt 288’000 Franken sowie zwei Tourismusprojekte mit 60’000 Franken. Ziel der Unterstützung sei es, die wirtschaftliche Vielfalt im Berggebiet zu stärken, Wertschöpfung zu ermöglichen und Arbeitsplätze zu sichern, wie die Schweizer Berghilfe mitteilt.
Regional verteilt gingen die höchsten Beiträge an Projekte in den Kantonen Appenzell Ausserrhoden mit 300’000 Franken und Glarus mit 250’000 Franken. Im Kanton Bern wurden Projekte mit insgesamt 166’000 Franken unterstützt.
Über die Vergabe der Mittel entscheidet der Projektausschuss der Schweizer Berghilfe. Dieser setzt sich aus drei ehrenamtlichen Expertinnen und Experten sowie einem Mitglied des Stiftungsrats zusammen. Jedes Gesuch wird vorgängig vor Ort geprüft. Der Ausschuss tagt in der Regel monatlich und soll sicherstellen, dass Spendengelder gezielt und wirksam eingesetzt werden.
Mit den bewilligten Beiträgen will die Schweizer Berghilfe die Existenzgrundlagen der Bergbevölkerung verbessern und der Abwanderung aus den Bergregionen entgegenwirken.
PD/JOP