Die Ausstellung stellt Werke von Robert Coutelas, Meuser, Rosemarie Trockel und Machteld Rullens gegenüber. Es wird untersucht, wie Künstler über Generationen und Kontexte hinweg bescheidene oder industrielle Materialien aus dem Bereich des Funktionalen neu interpretieren ...
Die Ausstellung stellt Werke von Robert Coutelas, Meuser, Rosemarie Trockel und Machteld Rullens gegenüber. Es wird untersucht, wie Künstler über Generationen und Kontexte hinweg bescheidene oder industrielle Materialien aus dem Bereich des Funktionalen neu interpretieren und aus diesen Medien autonome künstlerische Objekte schaffen.
Anstatt eine lineare Geschichte zu präsentieren, entfaltet sich die Ausstellung als eine Reihe paralleler Ansätze zur Transformation und die künstlerischen Sprachen, die daraus entstehen. Die Arbeiten verdeutlichen die Relevanz verschiedener Materialien als Orte künstlerischer Erfindung und Reflexion. Pappe, Stahl und Keramik sind weder Metaphern für Knappheit oder Armut noch nostalgische Relikte, sondern Materialien, die sich neu erfinden lassen.
Materialien haben ein Nachleben. Sie bleiben über ihren ursprünglichen Nutzen hinaus bestehen und gewinnen durch Prozesse des Herstellens, Denkens und Neukonzipierens andere Identitäten.
Der Betrachtende wird eingeladen, sich damit auseinanderzusetzen, dass Materialien keine festen Kategorien sind, sondern veränderliche Zustände, die durch Kontext, Geschichte und Verwendung geprägt werden. Hier wird das Alltägliche zu einem Terrain für ästhetische Möglichkeiten, und das Objekt wird zu einem Ort, an dem Material, Form und Idee zusammenfliessen. (Siehe Inserat)
SIEGFRIED CONTEMPORARY
Material – Form – Object: Ausstellung Siegfried Contemporary, Chalet Mittelgässli, Dorfstrasse, 79, 3792 Saanen, vom 30. Januar bis 14. März jeweils von 11–13 und von 16–18.30 Uhr oder auf Anfrage: Tel. +44 771 2673 217; E-Mail info@ siegfriedcontemporary.com.