Die Schweizer Medien berichteten über eine Zunahme von Skiunfällen an den Festtagen. Im Spital Zweisimmen blieben die ambulanten Behandlungen zwar auf Vorjahresniveau, schwere Skiunfälle werden dort jedoch nicht behandelt. Deutlich bemerkbar macht sich hingegen die ...
Die Schweizer Medien berichteten über eine Zunahme von Skiunfällen an den Festtagen. Im Spital Zweisimmen blieben die ambulanten Behandlungen zwar auf Vorjahresniveau, schwere Skiunfälle werden dort jedoch nicht behandelt. Deutlich bemerkbar macht sich hingegen die saisonale Grippe.
Volle Pisten und viele Skiunfälle? Das Onlineportal Nau.ch berichtete, dass die Spitalvereinigung Frutigen, Meiringen und Interlaken über die Festtage eine Zunahme um über 80 Prozent der Wintersportunfälle verzeichnete. Als mögliche Gründe wurden die hohe Zahl an Gästen sowie harte Pisten infolge Schneemangels genannt. Auch andere Schweizer Medien thematisierten vermehrte Unfälle aufgrund von hartem Kunstschnee.
Schwere Skiunfälle ziehen weiter
Auf Anfrage des «Anzeigers von Saanen» teilt die STS AG mit, dass sich die ambulanten Behandlungen am Spitalstandort Zweisimmen auf dem Niveau der Vorjahre bewegen. «Allerdings muss darauf hingewiesen werden, dass der Spitalstandort Zweisimmen bei schweren Skiunfällen von Rettungsdienst und REGA nicht mitberücksichtigt wird – auch aufgrund des neuen Betriebskonzepts ohne Operationssaal», heisst es. Schwerverletzte habe man direkt ins Spital Thun oder an die Standorte Interlaken und Frutigen der Spitäler fmi AG sowie in Zentrumsspitäler gebracht.
Grippewelle war spürbar
Wahrnehmbar gewesen war hingegen über die Festtage die saisonale Grippe. «Der Spitalstandort Zweisimmen verzeichnet eine klar stärkere Influenzawelle als in den beiden Vorjahren», teilt die Medienstelle der STS AG mit.
JSC