Mahnwachen in 72 Schweizer Ortschaften erinnerten am 10. Dezember an das Unrecht der Diskriminierung und Verfolgung von Menschen allein aufgrund ihres Glaubens. In Zweisimmen fand die Mahnwache zum zweiten Mal statt.
Am 10. Dezember demonstrierten in 72 Orten in der ...
Mahnwachen in 72 Schweizer Ortschaften erinnerten am 10. Dezember an das Unrecht der Diskriminierung und Verfolgung von Menschen allein aufgrund ihres Glaubens. In Zweisimmen fand die Mahnwache zum zweiten Mal statt.
Am 10. Dezember demonstrierten in 72 Orten in der Schweiz über 2100 Menschen, dass ihnen das Schicksal von Glaubensverfolgten nicht gleichgültig ist. Mit Kerzen in der Hand und umgehängten Protestplakaten beteten sie still für bedrängte Christen und andere religiös Verfolgte.
Die Mahnwache initiiert hat die Menschenrechtsorganisation Christian Solidarity International (CSI). Dieses Jahr war es die 14. durch CSI organisierte Mahnwache. Simon Brechbühl, Geschäftsleiter CSI, freut sich über die rege Teilnahme und die neu hinzugekommenen Standorte.
In Zweisimmen fand die zweite Mahnwache statt. Ruth Lempen-Wyss, welche die Mahnwache lokal organisierte, sagte: «Ich spürte die weltweite Verbundenheit und freue mich, so etwas im Kleinen zur Milderung dieses Unrechts beizusteuern. Die Glaubensverfolgten werden durch das stille und bekennende Zeugnis ermutigt.»
Die Mahnwache für Glaubensverfolgte fand zur gleichen Zeit auch in Ägypten, Bangladesch, Indien, Nepal, Nigeria, Pakistan, Südsudan und Syrien statt. In diesen Ländern werden Christen wegen ihres Glaubens verfolgt. CSI setzt sich gemeinsam mit lokalen Partnern für sie ein.
RUTH LEMPEN-WYSS