Stricker out – Bublik und Ruud ebenfalls
17.07.2026 SportNach dem wetterbedingten Unterbruch vom Mittwoch endete das EFG Swiss Open Gstaad für Dominic Stricker im Einzel. Der Berner schied gegen Alexander Schewtschenko aus. Gleichzeitig erwischte es mit Titelverteidiger Alexander Bublik und dem zweitgesetzten Casper Ruud zwei weitere prominente Namen.
Maxime Vögele
Nach dem Wetterunterbruch vom Mittwochabend mussten am Donnerstag zunächst zwei Achtelfinals zu Ende gespielt werden. Für Dominic Stricker endete das Turnier im Einzel. Der Berner verlor die am Vorabend auf Court 1 unterbrochene Partie gegen den Kasachen Alexander Schewtschenko mit 6:7 (5:7), 2:6. Die Tribüne war dabei bis auf den letzten Platz gefüllt, zahlreiche Zuschauerinnen und Zuschauer standen sogar an, um einen Blick auf den Match zu erhaschen.
Auch die Begegnung zwischen Titelverteidiger Alexander Bublik und dem Franzosen Quentin Halys musste nach dem Regen fortgesetzt werden. Beim Unterbruch hatte Bublik im entscheidenden dritten Satz mit 6:5 geführt. Halys gelang jedoch das Rebreak und er erzwang das Tiebreak. Dort setzte sich der Franzose früh mit 5:1 ab. Bublik liess seinem Frust freien Lauf und schlug seinen Schläger mehrfach auf den Boden. Auch ein Netzroller, der Halys zum Matchball verhalf, linderte die Wut des Kasachen kaum. Zwar verkürzte Bublik den Rückstand nochmals auf 5:6, doch Halys verwandelte wenig später seinen Matchball und warf den topgesetzten Titelverteidiger aus dem Turnier.
Im ersten Viertelfinal setzte sich der Belgier Raphael Collignon nach einem umkämpften Dreisatzmatch mit 7:6 (9:7), 4:6, 7:5 gegen Valentin Vacherot durch.
Am Nachmittag stand Dominic Stricker gemeinsam mit Dylan Dietrich auch im Doppel nochmals auf dem Platz. Die beiden Schweizer verloren den Viertelfinal gegen Sander Gille und Sem Verbeek in drei Sätzen.
Für eine weitere Überraschung sorgte der Argentinier Juan Manuel Cerúndolo. Der Zweitgesetzte Casper Ruud gewann den ersten Satz zwar mit 6:3, musste sich danach jedoch mit 5:7, 2:6 geschlagen geben und schied ebenfalls aus.
Von den acht gesetzten Spielern sind damit bereits fünf ausgeschieden. Im Rennen um den Titel befinden sich mit Arthur Rinderknech [4], Juan Manuel Cerúndolo [6] und Raphael Collignon [7] nur noch drei gesetzte Spieler.
Die Viertelfinals zwischen Quentin Halys und Alexander Schewtschenko sowie Stefanos Tsitsipas und Arthur Rinderknech waren bei Redaktionsschluss noch nicht beendet.





