Das Miiro The Mansard Gstaad ist neu mit dem internationalen Nachhaltigkeitszertifikat Green Key ausgezeichnet. Aufgrund dieser Zertifizierung wird das Vier-Sterne-Hotel gleichzeitig im Schweizer Nachhaltigkeitsprogramm Swisstainable auf der höchsten Stufe Level III – leading ...
Das Miiro The Mansard Gstaad ist neu mit dem internationalen Nachhaltigkeitszertifikat Green Key ausgezeichnet. Aufgrund dieser Zertifizierung wird das Vier-Sterne-Hotel gleichzeitig im Schweizer Nachhaltigkeitsprogramm Swisstainable auf der höchsten Stufe Level III – leading geführt. Dahinter stehen verschiedene Massnahmen, die vom Wasserverbrauch über Food Waste bis zum Housekeeping reichen.
Das Miiro The Mansard Gstaad hat Anfang September die Green-Key-Zertifizierung erhalten, welche bis zum 3. September 2027 gültig ist. Green Key ist ein von der Foundation for Environmental Education (FEE) getragenes Nachhaltigkeitsprogramm für Betriebe der Tourismus- und Freizeitbranche. Geprüft werden laut der aktuellen Medienmitteilung des Hotels 13 Themenbereiche. Dazu gehören unter anderem Energie, Wasser und Abfall, aber auch der Umgang mit Mitarbeitenden, die Zusammenarbeit mit der Region und die Unternehmensführung.
Aufgrund der Green-Key-Zertifizierung wird The Mansard gleichzeitig im Nachhaltigkeitsprogramm Swisstainable des Schweizer Tourismus auf Level III – leading geführt. Dabei handelt es sich nicht um eine zweite, unabhängig erlangte Zertifizierung, sondern um die Einstufung im Schweizer Nachhaltigkeitsprogramm auf Basis der Green-Key-Zertifizierung. Die entsprechende Bescheinigung des Schweizer Tourismus-Verbands ist vom 9. September 2026 bis 3. September 2027 gültig.
Massnahmen von der Küche bis zum Housekeeping
Unter der Leitung von Operations Managerin Lucy Fröhlich habe das Team die Anforderungen von Green Key in verschiedenen Bereichen des Hotelbetriebs umgesetzt, schreibt The Mansard in seiner Medienmitteilung. Dazu gehören wassersparende Brausen und eine systematische Erfassung und Auswertung von Verbrauchsdaten. Damit sollen Verbrauchsspitzen erkannt und der Ressourceneinsatz reduziert werden. Auch die Zusammenarbeit mit lokalen Institutionen wie dem Landfrauenverein zählt das Hotel zu seinem Engagement. Diese zeige sich beispielsweise beim Verkauf von hausgemachten Kuchen oder heimischem Frühstückszopf am Wochenende.
In der Küche liegt ein Schwerpunkt auf der Reduktion von Lebensmittelabfällen. Head Chef Tom Walter setzt laut Mitteilung auf einen möglichst lokalen Einkauf und die Vermeidung von Food Waste bei der Produktion. Mit dem neuen A-la-carte-Frühstück sollen die Gäste individueller auswählen können, wodurch bedarfsgerechter produziert und Überproduktion vermieden werden soll.
Auch im Housekeeping wurden Abläufe angepasst. Gäste können selbst entscheiden, ob Wäsche und Handtücher gewaschen werden sollen. Zudem wurden die Reinigungsmittel in Zusammenarbeit mit Diversey auf Produkte mit entsprechenden Umweltlabels umgestellt. Front Office Managerin Jennifer Lopes Byrde und ihr Team informieren die Gäste über das Green-Key-Programm und die damit verbundenen Massnahmen im Hotel.
«Wir möchten ein erfolgreiches Hotel führen und gleichzeitig bewusst Sorge zu unserem Planeten tragen», wird Operations Managerin Lucy Fröhlich in der aktuellen Medienmitteilung zitiert. Green Key helfe dem Hotel, diesen Anspruch im Alltag zu verankern. Man sei stolz auf das Erreichte, wisse aber auch, dass noch viel gelernt werden könne.
Jährliche Überprüfung vorgesehen
Mit der Zertifizierung sollen die Massnahmen nicht abgeschlossen sein. «Für unser The-Mansard-Team ist das erlangte Label jedoch kein Schlusspunkt», wird General Manager Stefan Ludwig in der Medienmitteilung zitiert. Mit jährlich wiederkehrenden Audits werde die Wirksamkeit der Initiativen überprüft und der Betrieb weiterentwickelt.
Mittelfristig plant das Hotel zudem die Einführung eines zentralen Gebäudemanagementsystems. Die bestehenden Systeme seien bereits einzeln auf einen nachhaltigen Betrieb ausgerichtet. Künftig sollen sie zusammengeführt werden, damit die Verbrauchseinheiten des Hotels zentral erfasst und gezielter gesteuert werden können.
PD/JOP