Am internationalen Whistler Cup setzte sich Fynn Brand gegen die Elite aus 25 Nationen eindrücklich durch. Der Lauener gewann beide Super-G sowie den Riesenslalom und holte zusätzlich Silber im Slalom. Damit sicherte er sich souverän den Gesamtsieg und darf sich Whistler Cup ...
Am internationalen Whistler Cup setzte sich Fynn Brand gegen die Elite aus 25 Nationen eindrücklich durch. Der Lauener gewann beide Super-G sowie den Riesenslalom und holte zusätzlich Silber im Slalom. Damit sicherte er sich souverän den Gesamtsieg und darf sich Whistler Cup Overall Champion nennen.
Whistler Cup Overall Champion: Fynn Brand dominiert in Kanada
Fynn Brand gewinnt die Gesamtwertung des Whistler Cups und das mit beeindruckender Dominanz. In vier Rennen sichert er sich dreimal Gold und einmal Silber. Kurz gesagt: Whistler hat einen neuen Namen gelernt.
Am Whistler Cup messen sich die besten Athletinnen und Athleten aus 25 Nationen auf international höchstem Niveau. Diese Bühne bietet eine wertvolle Gelegenheit, sich mit der weltweiten Elite der eigenen Kategorie zu vergleichen, und genau das nutzte Fynn Brand eindrücklich.
Vom 7. bis 14. April reisten die jeweils drei besten Schweizerinnen und Schweizer gemäss Sunrise-Cup-Klassement nach Whistler. Betreut wurde das Team von Cédric Maret, U16-Koordinator, und Fred Labaune, Cheftrainer des RLZ Gstaad. Auf dem Programm standen mehrere Trainingstage sowie zwei Super-G-Rennen, ein Riesenslalom und ein Slalom.
Fynn Brand zeigte dabei eine herausragende Leistung: Er gewann beide Super-G sowie den Riesenslalom souverän. Im Slalom verpasste er den Sieg nur knapp und sicherte sich die Silbermedaille.
Cheftrainer Fred Labaune zeigte sich beeindruckt: «Fynn ist sehr schnell, ruhig, fein und ohne Druck gefahren. Damit hat er seinen Super-G-Schweizermeistertitel eindrücklich bestätigt. Im Riesenslalom zeigte er zwei sehr solide und schnelle Läufe. Und im Slalom bewies er mit einem starken zweiten Lauf, dass er genau weiss, wo er hingehört.»
Die Konkurrenz war hochkarätig: Allein aus der Schweiz nahmen die jeweiligen Schweizermeister der verschiedenen Disziplinen teil, ebenso wie die dreifache Schweizermeisterin Loane Dubuis. Die starke Schweizer Delegation unterstrich ihre Klasse zusätzlich mit dem Gewinn der Nationenwertung.
Mit dieser eindrücklichen Serie setzte Fynn Brand ein klares Ausrufezeichen auf internationaler Bühne: vier Rennen, vier starke Auftritte, drei Goldmedaillen und eine Silbermedaille. Er kam, fuhr und dominierte. Am Ende durfte er sich verdient als Overall Champion des Whistler Cups feiern lassen. Gleichzeitig stellt dieser Erfolg eine Standortbestimmung dar und bietet optimale Voraussetzungen für die kommende Saison mit internationaler Konkurrenz.
Speed-Trainingscamp in Sölden für Noemi Reichenbach
Fast zeitgleich fand in Sölden das FESA Speed Camp statt, an dem Noemi Reichenbach vom RLZ Gstaad teilnahm. Auch hier wurden nach einer Selektion die besten Schweizer Athletinnen und Athleten eingeladen, um sich gezielt auf die kommende Speedsaison vorzubereiten.
Während fünf intensiver Trainingstage, darunter drei Tage Super-G und zwei Tage Abfahrt, wurde bereits mit neuem Material gearbeitet. Die Vorbereitung auf die Speeddisziplinen erfordert einen enormen organisatorischen Aufwand: Eine geeignete Piste muss vollständig gesperrt werden können, umfassende Sicherheitsmassnahmen wie Fangnetze müssen installiert werden und ein grosses Betreuerteam stellt sicher, dass jede Position abgedeckt ist und die Sicherheit jederzeit gewährleistet bleibt.
Dank der hervorragenden Organisation der FESA sowie der Zusammenarbeit verschiedener Nationen fanden die Athletinnen und Athleten optimale Trainingsbedingungen vor und konnten wichtige Fortschritte im Hinblick auf die kommende Saison erzielen.
RLZ GSTAAD/JAN PERREN