Das ehemalige Chesery-Gebäude an der Promenade hat sich in den vergangenen Jahren stark verändert. Beim Tag der offenen Tür gewährte die Ultima Collection am Donnerstag erstmals breiteren Kreisen Einblick in das heute als Luxuschalet genutzte Haus. Dabei ging es nicht nur um die ...
Das ehemalige Chesery-Gebäude an der Promenade hat sich in den vergangenen Jahren stark verändert. Beim Tag der offenen Tür gewährte die Ultima Collection am Donnerstag erstmals breiteren Kreisen Einblick in das heute als Luxuschalet genutzte Haus. Dabei ging es nicht nur um die Liegenschaft selbst, sondern auch um die Beziehung zur lokalen Bevölkerung.
SONJA WOLF
Am Donnerstag hat die Ultima Collection die Bevölkerung zu einem Tag der offenen Tür im «Ultima Promenade Gstaad» eingeladen. Zwischen 16 und 19 Uhr konnten Interessierte das Chalet an der Promenade besichtigen, das zur Wintersaison 2025/26 eröffnet wurde.
Vom Chesery zum Luxuschalet
Das Gebäude hat in Gstaad eine besondere Geschichte. Ursprünglich wurde es von Prinz Sadruddin Aga Khan IV. als privates Familienhaus erbaut. Später war darin unter anderem das Restaurant Chesery untergebracht. Nach einer umfassenden Renovation wird die Liegenschaft heute als privates Chalet vermietet.
Vom früheren Inneren ist allerdings kaum etwas erhalten geblieben. Der ursprüngliche Chaletstil sei bei der Umgestaltung jedoch bewusst bewahrt worden, sagte Jonas Schneider, Commercial Director der Ultima Collection, im Gespräch mit dieser Zeitung. Besucherinnen und Besucher, die das Haus noch aus Chesery-Zeiten kennen, seien oft überrascht, wie stark sich die Räumlichkeiten verändert hätten.
Der Tag der offenen Tür bot Einblicke in die umgestalteten Räumlichkeiten. Das Haus erstreckt sich über vier Etagen und verfügt über mehrere Suiten, einen Wellnessbereich, ein Kino und einen privaten Veranstaltungsbereich.
Mitarbeitende an verschiedenen Standorten
Beim Betrieb des Chalets setzt die Ultima Collection nach eigenen Angaben auf eine Mischung aus standortübergreifenden Mitarbeitenden und lokalen Partnern. Festangestellte Mitarbeitende werden je nach Saison an verschiedenen Standorten der Gruppe eingesetzt. Dadurch können teilweise ganzjährige Anstellungen angeboten werden. Bei zusätzlichem Bedarf werden aber auch lokale Fachkräfte beigezogen.
Nähe zur lokalen Bevölkerung pflegen
Mit dem Anlass wollte das Unternehmen jedoch nicht nur das Chalet präsentieren. Man wolle bewusst den Kontakt zur lokalen Bevölkerung pflegen, sagte Schneider. Die Akzeptanz in der Region sei für touristische Betriebe ein wichtiger Faktor. Die lokale Bevölkerung gehöre zwar nicht zur klassischen Kundschaft eines solchen Chalets, aber gerade deshalb sei es wichtig, Einheimischen Einblick in den Betrieb zu geben.
Allerdings wolle man künftig flexibler auf kurzfristige Anfragen reagieren – etwa für Veranstaltungen oder besondere Anlässe, sofern das Chalet verfügbar ist. Auch lokale Unternehmen oder Organisationen könnten laut Schneider solche Möglichkeiten kurzfristig nutzen. «Früher hiess es bei Ultima eher: sieben Nächte buchen oder gar nicht. Davon wollen wir weg», sagte Schneider.