Während des Lesens des Interviews von Jonathan Schopfer mit einem Investor, der auf dem Oberbort das grösste Chalet der Schweiz bauen lässt, mit allem denkbaren Luxus für rund 300 Millionen Franken wie einem 30-Meter-Indoorpool, einer Garage für 25 Autos, einem privaten ...
Während des Lesens des Interviews von Jonathan Schopfer mit einem Investor, der auf dem Oberbort das grösste Chalet der Schweiz bauen lässt, mit allem denkbaren Luxus für rund 300 Millionen Franken wie einem 30-Meter-Indoorpool, einer Garage für 25 Autos, einem privaten Kino und einer Bibliothek, musste ich mich zunächst vergewissern, ob ich das Datum richtig lese.
Das Objekt soll nach Angaben im Interview zu einem Bruttoumsatz von bis zu gegen 14 Millionen vermietet werden. Angesichts der Wohnungsknappheit für Einheimische im Saanenland halte ich dies persönlich für einen der alljährlich guten Witzbeiträge zum 1. April. Das kann doch nicht wahr sein. Der «AvS» trägt aber das Datum vom 13. Januar 2026.
Ich frage mich, wie solche aus meiner Sicht unglaublichen Projekte durch die Baubehörde bewilligt werden können, wenn andererseits, auch auf dem Oberbort, einer alteingesessenen Bauernfamilie ein kleiner Ausbau abgesprochen wurde – nach meinem Kenntnisstand, weil er einem Nachbarn missfiel.
Kein Aprilscherz also. Leider.
WILLY U. LOOSLI, GSTAAD