An der Generalversammlung hat die Volkswirtschaft Berner Oberland ihren Fokus auf den regionalen Austausch zwischen Wirtschaft, Politik, Bildung und Kultur betont. Geplant sind weitere Dialog-Anlässe im ganzen Berner Oberland.
Die Volkswirtschaft Berner Oberland hat ...
An der Generalversammlung hat die Volkswirtschaft Berner Oberland ihren Fokus auf den regionalen Austausch zwischen Wirtschaft, Politik, Bildung und Kultur betont. Geplant sind weitere Dialog-Anlässe im ganzen Berner Oberland.
Die Volkswirtschaft Berner Oberland hat an ihrer 106. Generalversammlung im Kino Rex in Thun den Dialog zwischen Wirtschaft, Politik, Bildung und Kultur ins Zentrum gerückt. Die Organisation will die Vernetzung über Regionen, Täler und Themenbereiche hinweg weiter stärken. Sämtliche traktandierten Geschäfte wurden einstimmig genehmigt.
Präsident Carlos Reinhard blickte an der Versammlung auf sein erstes Amtsjahr zurück. Der Thuner Grossrat und Unternehmer erklärte, er habe zahlreiche Gespräche geführt und sich ein Bild von den Anliegen der Wirtschaft sowie den Bedürfnissen der Gemeinden gemacht. Ziel sei es, die Ressourcen gezielt für das gesamte Berner Oberland einzusetzen und optimale Rahmenbedingungen für Wirtschaft, Tourismus sowie den Wohn- und Lebensraum zu schaffen.
Auch Geschäftsführerin Susanne Huber betonte die Bedeutung des Austauschs innerhalb der Region. Neben Firmenbesuchen und Gesprächen mit Standortförderungen und Planungsregionen setzt die Organisation neu auf die Veranstaltungsreihe «berneroberland.dialog». Ein erster Anlass fand laut Mitteilung bereits im März in Saanen statt. Weitere Veranstaltungen zu Themen aus Wirtschaft, Bildung und Kultur seien in Planung.
Neue Strukturen bei der Organisation
Neu organisiert wird auch die interne Struktur der Volkswirtschaft Berner Oberland. Die bisherigen Gremien Wirtschaftsrat, Kulturrat und Bildungsrat werden in einem neuen «Forum Berner Oberland» zusammengeführt. Laut Geschäftsführerin Susanne Huber sollen dadurch vermehrt bereichsübergreifende Themen diskutiert werden. Im neuen Forum sollen künftig Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Kultur, Bildung und Politik zusammenarbeiten. Die ersten Gespräche laufen bereits. Das Gremium soll im zweiten Halbjahr 2026 erstmals zusammentreten.
Im Vorstand kommt es ebenfalls zu Veränderungen. Beatrice Fridelance wurde für ihr langjähriges Engagement verabschiedet. Auch Thuns Stadtpräsident Raphael Lanz verlässt den Vorstand, da er im Juni sein neues Amt als Regierungsrat antritt. Seine Nachfolge soll erst nach den Gemeinderatswahlen in Thun geregelt werden.
Neu in den Vorstand gewählt wurde die abtretende Regierungsrätin Christine Häsler. Präsident Carlos Reinhard zeigte sich erfreut über die Wahl und verwies auf ihre Erfahrung und ihr Netzwerk.
PD/JOP