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Sollen Hörner entschädigt werden?

| Di, 13. Nov. 2018
Die Abstimmung wird es zeigen, ob Hörner entschädigt werden (Foto: AvS).

Am 25. November kommt die Volksinitiative «Für die Würde der landwirtschaftlichen Nutztiere» (Hornkuhinitiative) zur Abstimmung. Die Meinungen gehen auseinander – auch bei den Landwirten. Was denken Sie?

Finden Sie es sinnvoll, dass Landwirte für behornte Tiere entschädigt werden?

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Leserbrief zur Hornkuhinitative Angstmacherei Bei Viehschauen und Alpabfahrten im Berner Oberland sieht man unter den vielen Zuschauern immer mehr Touristen. Ihnen gefällt, wie die Züchterfamilien mit einem grossen Arbeitsaufwand ihre Tiere vorteilhaft präsentieren. Die Besucher aus nah und fern wissen, dass man da noch die schönsten Kühe mit Hörner auf ihren adeligen Köpfen sieht. Auch bei der Beständeschau Lauenen, wo selbst die einzige Holsteinkuh behornt war, hatte es ausländische Züchter und Kuhliebhaber. Ein Simmentalkühe Züchterehepaar aus Deutschland verriet, dass man im Oberland die schönsten Kühe sieht. Es wundert deshalb nicht, dass die Deutschen und Österreicher von einem TV-Reporter, der ihnen eine Kuh mit und ohne Hörner zeigte, sagten, das ist ja keine Schweizer Kuh mehr. Bei Fleischrassen, die genetisch nicht behornt sind, ist das iO. Zu Simmental-, Braunvieh- und Eringerkühen gehören jedoch die Hörner. Man nimmt diesen edlen Tieren die Würde, wenn man sie enthornt. Zudem sind die stark durchbluteten Hörner nicht nur zur Zierde da. Das dem so ist, geben mittlerweile ja auch die Gegner der Iniative zu. Ich appelliere nun an alle Kuhliebhaber und Tierfreunde allgemein die Kuhhorninitive des rührigen Initianten Armin Capol anzunehmen. Er und weitere Beführworter kamen in der SRF-Arena durch die gar nicht überzeugende Ablehnung von Bundesrat Ammann und wortgewaltige Grossbauern leider nicht genügend zur Geltung. Dass deshalb die Angstmacherei wegen Verletzungen in Anbinde- und Leserbrief zur Hornkuhinitative Angstmacherei Bei Viehschauen und Alpabfahrten im Berner Oberland sieht man unter den vielen Zuschauern immer mehr Touristen. Ihnen gefällt, wie die Züchterfamilien mit einem grossen Arbeitsaufwand ihre Tiere vorteilhaft präsentieren. Die Besucher aus nah und fern wissen, dass man da noch die schönsten Kühe mit Hörner auf ihren adeligen Köpfen sieht. Auch bei der Beständeschau Lauenen, wo selbst die einzige Holsteinkuh behornt war, hatte es ausländische Züchter und Kuhliebhaber. Ein Simmentalkühe Züchterehepaar aus Deutschland verriet, dass man im Oberland die schönsten Kühe sieht. Es wundert deshalb nicht, dass die Deutschen und Österreicher von einem TV-Reporter, der ihnen eine Kuh mit und ohne Hörner zeigte, sagten, das ist ja keine Schweizer Kuh mehr. Bei Fleischrassen, die genetisch nicht behornt sind, ist das iO. Zu Simmental-, Braunvieh- und Eringerkühen gehören jedoch die Hörner. Man nimmt diesen edlen Tieren die Würde, wenn man sie enthornt. Zudem sind die stark durchbluteten Hörner nicht nur zur Zierde da. Das dem so ist, geben mittlerweile ja auch die Gegner der Iniative zu. Ich appelliere nun an alle Kuhliebhaber und Tierfreunde allgemein die Kuhhorninitive des rührigen Initianten Armin Capol anzunehmen. Er und weitere Beführworter kamen in der SRF-Arena durch die gar nicht überzeugende Ablehnung von Bundesrat Ammann und wortgewaltige Grossbauern leider nicht genügend zur Geltung. Dass deshalb die Angstmacherei wegen Verletzungen in Anbinde- und Freilaufställen überwiegte, dürfte wohl dazu geführt haben, dass Unentschlossene nun eher Nein stimmen. Es muss deshalb befürchtet werden, dass es noch einmal eng wird. Peter Russenberger, Bern

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