Ein friedlicher Wettkampf um Hundertstelsekunden

Fr, 22. Mär. 2019
Athleten, Betreuer, Familienangehörige und Kiwanismitglieder genossen gemeinsam den friedlichen Wettkampf im Schnee. FOTOS: ZVG

Im Skigebiet Betelberg fand am vergangenen Samstag das traditionelle Skirennen des Kiwanisclubs Lenk-Simmental statt: Vier Alpenflitzer der Bergquelle Zweisimmen massen sich im freundschaftlichen Wettkampf mit zwei Kollegen vom Plusport Zofingen. Erstmals war auch ein siebenköpfiges Team der Alpenruhe Saanen mit am Start.

Ermöglicht hatte dieses Skirennen der Kiwanisclub Lenk-Simmental, der die Athleten zusammen mit ihren Betreuern zum traditionellen Wettkampf im Schnee eingeladen hatte. Die Wetterverhältnisse am 16. März waren wunderbar frühlingshaft und die Schneeverhältnisse für die Rennfahrenden durch den Neuschnee und Regen vom Vortag eher herausfordernd. Dennoch konnte Rennchef Niklaus Bühler vom Kiwanisclub Lenk-Simmental den dreizehn Athleten einen fair ausgesteckten Riesenslalom auf der permanenten Rennstrecke an der oberen Wallegg präsentieren.

Kraftquelle Älplermakkaroni
Zuerst galt die Aufmerksamkeit jedoch der Stärkung vor dem Wettkampf: Kurz vor dem Mittag fanden sich Rennläufer und Betreuer auf Einladung des Kiwanisclubs zum bereits schon traditionellen Älplermakkaroni-Schmaus im behaglichen Wallegg-Stübli ein. Nach dem Zmittag begrüsste Rennleiter Niklaus Bühler die Anwesenden herzlich, verteilte den Sportlern die Startnummern und wünschte allen unfallfreie Rennläufe.

Pünktlich um zwei Uhr standen die dreizehn Athleten dann am Start bereit und das Rennen konnte in drei Stärkegruppen gestartet werden. In zwei Rennläufen wurde um Sekunden gefahren und das herrliche Skifahrgefühl zwischen den Toren ausgekostet.

Friedlicher Wettstreit ging knapp aus
Daniel Zeller vom Bergquelle-Team gab den Schlüssel des möglichen Erfolgs preis: So hatte das Bergquelle-Team mit Alex die letzten zwei Mittwochnachmittage auf das Kiwanis-Rennen hin trainiert. Und tatsächlich, auf seinen neuen, leuchtend grünen Stöckli-Ski konnte sich der Lokalmatador aus Zweisimmen den zweiten Platz sichern. Bezwungen wurde er um 23 winzige Hundertstelsekunden von Hanspeter Perreten vom Team Alpenruhe Saanen. Der dritte Podestplatz ging an Beat Howald, der im ersten Lauf einen Sturz zu verzeichnen und dabei viel Zeit verloren hatte. Vierter wurde Michael Moser vom Bergquelle-Team, der im ersten Lauf einen Torfehler begangen hatte und so eine bessere Platzierung vergab.

Erfolgreiches Team Alpenruhe
In der Gruppe 2 machten die beiden unverwüstlichen Skifahrer von Plussport Zofingen den Sieg unter sich aus: Dabei setzte sich Oliver Zürni vor Rolf Christen durch. Auf dem dritten Rang platzierte sich die freudenstrahlende Heidi Müllener von der Alpenruhe Saanen und schlug damit Marco Stalder vom Bergquelle-Team knapp, der guter Vierter wurde. Beat Schindler, Rachel von Siebenthal und Hansueli Matti vom Alpenruhe-Team vervollständigten die zweite Gruppe.

In der dritten Gruppe schliesslich siegte Albino Sacchet von der Bergquelle vor Markus Bühler vom Alpenruhe-Team. Damit hielt Albino sein letztjähriges Versprechen, heuer wieder dabei zu sein, ein und untermalte dieses erst noch mit einem Sieg.

Die Freude kommt von Herzen
Nach einer gemeinsamen Stärkung auf der sonnigen Wallegg-Terrasse genossen die Rennfahrenden die Rangverkündigung im Schnee – und das von Albi Kruker spontan geschaufelte Schneepodest hielt allen Freuden- «Gümp» stand. Kiwanis-Präsident Erich Rufener dankte allen für ihren Einsatz, gratulierte den Athleten für den sportlich-fairen Einsatz undvergab die Medaillen. Auf Erichs Frage, ob das Kiwanis-Rennen künftig wiederum durchgeführt werden sollte, gab es in globo ein grosses und zustimmendes Freudengejohle. So ist der Kiwanisclub Lenk-Simmental gefordert, über die Zukunft dieses kleinen, aber von den Athleten sehr geschätzten und deshalb so wertvollen Wintersportanlasses nachzudenken. Schön wäre es, wenn weitere Institutionen, wie heuer die Alpenruhe Saanen, dieses Skirennen für ihre Betreuten entdecken und als gemeinsamen Schneesporttag nutzen würden.

LUZIA WYSSEN

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