Platz 1 für Gstaad–Lenk am internationalen Bergführerrennen

Di, 07. Mai. 2019
Die Siegermannschaft: V.L. Daniel Oehrli, Arnold Hauswirth, Ueli Hauswirth, Gusti Oehrli FOTOS: ZVG

Erfolg für die Bergführer-Sektion Gstaad-Lenk: Am internationalen Bergführerrennen im italienischen Santa Caterina Valfurva belegten unsere Bergführer den ersten Rang in der Mannschaftswertung.

Nach einer sechseinhalbstündigen Anreise sind zehn Bergführer mit fünf Begleitpersonen am Donnerstag, 25. April 2019 im Valfurva zur Akkreditierung eingetroffen. Die Delegation Gstaad-Lenk bestand aus Hauswirths, Oehrlis, Romang, Rieder, Imdorf, Brands und Grundischs, alles Fleissige respektive regelmässige Teilnehmer dieses alljährlichen Anlasses.

Die immer spannenden Touren- und Freeride-Angebote der lokalen Bergführer am Freitag fielen ins Wasser oder wurden vom Wind verweht, aber wir liessen es uns nicht nehmen, das Renngelände des Riesenslaloms und die Strecke des Aufstiegsrennens zu besichtigen und auf den verschiedenen Pisten abzufahren, um das Fahrgefühl auf den für uns ungewohnten Rennski zu erspüren!

Dazu gehört das Zusammensitzen, die Gemütlichkeit und die kulinarischen Spezialitäten der Region zu geniessen. Man trifft viele alte und gleichgesinnte Bergkameraden aus den Alpenländern Europas, sogar aus Kanada sind sie angereist, es wird diskutiert, orientiert, plagiert und immer wieder wird gesungen. Leider nehmen immer weniger Junge (unter 50-Jährige) an dieser geselligen Bergführer-Zusammenkunft teil, was sehr schade ist, denn der Informationsaustausch unter Bergführern ist für jüngere Berufsleute genauso wichtig oder noch wichtiger als für die älteren, welche bereits fast überall auf der Welt unterwegs waren. Der Wettkampf ist für die meisten zweitrangig, das zusammen Reden und Infos austauschen hat an diesem Anlass Priorität.

Am Tag der Wettkämpfe ist das Wetter strahlend schön, kalt mit starkem Nordwind, Pisten perfekt präpariert und fair ausgesteckt. Ein langer Riesenslalom für die «Jüngeren», d.h. unter 60 und ein kürzerer Lauf für die «Älteren» über 60 und die Begleiterinnen.

Der älteste Startende war mit 88 Lenzen Josef Praxmarer aus Westtirol, aus unserer Sektion war Werner Imdorf, Lenk, mit 81 Lenzen der viertälteste aller Teilnehmenden und in seiner Kategorie der überlegene Sieger. Bei den «jüngeren» Alten schafften Walter (Dritter) und Ueli H. (Zweiter) je einen Podestplatz, die Restlichen unserer Sektion in diesen Kategorien haben am Podium geschnuppert. Ein sicherer Wert fürs Podest sind unsere Begleiterinnen in der Kategorie «Donne» Ruth und Silvia, mit Platz 1 und 2. In der Kategorie Telemark (langer Lauf) gabs zwei weitere Podestplätze von Bruno (Zweiter) und Jacqueline (Erste in der Damenkategorie).

Podestplätze
Das Aufstiegsrennen ab 13 Uhr wurde in neuem Modus als Verfolgungsrennen abgewickelt, die schnelleren RS-Fahrer starten am Anfang und versuchen von der guten RS-Zeit zu profitieren. Der starke Läufer kann sich mit einem schnellen Aufstieg in der Kombinationswertung verbessern oder gar gewinnen! Gundersen-Modus: Für eine RS-Zeit von 50 Sekunden und einem Aufstieg von 400 Höhenmetern ist folgendes Handicap errechnet worden: Pro verlorene Sekunde im RS wird jeweils 38 Sekunden nach dem vorrangierten Rennfahrer zum Aufstiegsrennen gestartet. Auch hier haben Teilnehmer unserer Sektion am Podest geschnuppert.

Uschi als «Nur-Aufsteigerin» hat in ihrer Kategorie das oberste Podest geschafft. Leider ist unser Telemark-Team Bruno und Jacqueline in der Kombinationswertung weder an der Rangverkündigung erwähnt noch in der Rangliste aufgeführt worden, obwohl sie dank ausgezeichneter Resultate sowohl im RS wie auch im Aufstiegsrennen auch hier das Podest geschafft hätten! Wieso das passiert ist, wissen wahrscheinlich nur die italienischen Götter!

In der Mannschaftswertung (je die zwei besten Zeiten aus dem kurzen und langen RS) belegte unsere Sektion Gstaad-Lenk mit Ueli Hauswirth, Daniel Oehrli, Arnold Hauswirth und Gusti Oehrli den ersten Rang! Mit neun Podestplätzen hat unsere Delegation wiederum grandios abgeschnitten, und wir sind gefordert für nächstes Jahr Ende April fürs 47. IVBV Rennen im Aostatal.

UELI GRUNDISCH

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