Hochstimmung am Oktoberfest

Di, 22. Okt. 2019
Die bayerischen Bergvagabunden fand den Draht zu den festenden Gästen in Gstaad. FOTO: ERICH KÄSER

Die zweite Ausgabe des Oktoberfests in Gstaad war ein voller Erfolg. An drei Abenden feierten die Gäste mit viel Bier, Brezeln und Haxen.

Über alle drei Abende hinweg besuchten rund 1600 Gäste das zweite Oktoberfest auf dem Eisbahnareal in Gstaad. Dabei bot das Festzelt 400 Sitzplätze, eine Bühne, Barbetrieb und auch Platz zum Tanzen. Die Jeunesse Saanenland 1635, der FC Sarina und Barproject sind mit dem zweiten Oktoberfest sehr zufrieden. «Es ist uns gelungen, Junge, Junggebliebene und Gäste zusammenzubringen», resümiert Christian Frey, Vereinspräsident des FC Sarina. Die Stimmung sei besonders am Freitag und Samstag voll auf Touren gekommen.

Grösser als das erste Mal
«Nach dem ausverkauften Haus im letzten Jahr haben wir ein grösseres Zelt organisiert», informierte Matthias Hofer von Jeunesse Saanenland am vergangenen Donnerstagabend, kurz vor der «Azapfete». Und so fand die zweite Ausgabe des hiesigen Oktoberfests in einem 20 mal 35 Meter grossen Zelt statt, fünf Meter länger und breiter als vor einem Jahr. Eine weitere Anpassung: das Fest kam dieses Jahr ohne Einweggeschirr aus. «Wir arbeiten mit Gläsern und gemieteten Tellern und Besteck», informierte Hofer.

Bergvagabunden machten Stimmung
Gleich wie im letzten Jahr sorgten wieder die Bergvagabunden für fröhliche Stimmung. «Ihr Repertoire passt einfach zu unserem Fest», so Christian Frey. Durch die Mischung aus deutschem Schlager und aktuellen Hits bringe die Band Jung und Alt zusammen.

Die Bergvagabunden gibt es seit 10 Jahren. Sie spielen üblicherweise im Raum Berlin – Düsseldorf – München und Zürich an Firmenanlässen und Volksfesten. «Je nach Spielort können wir auf einen Pool von 12 Musikern zurückgreifen», so Bandleader Elmar Wiesenmüller zum «Anzeiger von Saanen». Am Oktoberfest in Gstaad waren dieses Jahr Sängerin Jeanne und Allrounder Christian mit von der Partie. «Eine Sängerin ist immer dabei», erklärte Wiesenmüller. Es wäre nicht passend, wenn ein Mann die Hits von Helene Fischer singen würde. Zur Songauswahl sagte er: «Wir spielen Musik, welche die Festbesucher hören wollen. Dadurch bringen wir das Fest richtig in Fahrt.»

Über 100 Vereine eingeladen
Nach dem Motto «Ein Hoch auf unsere Vereine» wurden am Donnerstagabend über 100 Vereine eingeladen. Wer im Vereinstenue erschien, wurde mit einem Gratisgetränk belohnt. Christian Frey: «Etwa 200 Vereinsmitglieder haben die Einladung wahrgenommen.» Da gäbe es noch Raum nach oben.

Insgesamt zeigt sich das OK jedoch sehr zufrieden. Bereits zu Beginn des Fests seien fast alle Tische ausverkauft gewesen. Doch das allein hätte natürlich nicht gereicht. «Das Fest wäre ohne die 130 ehrenamtlichen Helfenden und den guten Teamspirit niemals möglich gewesen», betonte Frey. «Wir sind zuversichtlich, dass das Fest nächstes Jahr wieder stattfinden wird.»

ERICH KÄSER UND SARA TRAILOVIC

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