Reif für die Insel?

Di, 21. Jul. 2020
Das verdiente «Geld» kann wieder verzockt werden.

Den zu Hause gebliebenen Familien mit Kindern eine zusätzliche Freizeitbeschäftigung und den Eltern ein bisschen Entlastung zu bieten, dafür entstand die Idee einer «Ferieninsel» der offenen Kinder- und Jugendarbeit Saanenland-Obersimmental. Während acht Tagen konnten sich die Kinder auf der «Ferieninsel» im Jugendzentrum Oeyetli vergnügen.

ERICH KÄSER

Viele spannende Aktivitäten wurden angeboten
Mister X wurde gesucht, aus PET-Flaschen entwickelten sich Aufzuchtbehälter für Basilikum, ein gestauter Bach im Wald diente als Planschbecken, ein Mühlespiel entstand, ein Casino wurde eröffnet usw. Johanna Wyss – eine junge Frau im Studium Soziale Arbeit – macht ein sechsmonatiges Praktikum bei der offenen Kinder- und Jugendarbeit, sie hat die Gedanken der «Ferieninsel» in die Praxis umgesetzt.

Fiktives Alter 15 bis 18 Jahre
Damit im Casino gespielt werden konnte, mussten die Kinder zuerst das 18. Lebensjahr erreichen. Alle Kinder begannen mit einem fiktiven Alter von 15 Jahren. Also wurden alle einige Jahre älter gemacht, als sie waren. Am Morgen musste zuerst «Oeyetligeld» (Pokerchips) verdient werden. Mit jeder der verschiedenen Aufgaben und Arbeiten wurden die Kinder ein Jahr älter… Luki Roth und Celine Hauswirt erzählen, dass sie zuerst Müll sammelten. Auf die Frage, warum gerade diese Arbeit, kam es locker über die Zunge: «Weil hier am meisten Spielgeld verdient wird.» Die verschiedenen Aufgaben wurden differenziert entlöhnt.

Das Casino war am Nachmittag sehr gut besucht
Beim Poker, Glücksrad, Hütchenspiel, Dart und Billard konnte das verdiente Geld vermehrt oder verloren werden. Eine Bar und eine Chill-Ecke durften nicht fehlen.

Viel Rummel für das Team der Jugendarbeit
An den verschiedenen Tagen wurden zwischen 8 und 18 Kinder von Lara Pichler, Stephanie Oehrli von der Jugendarbeit, von Johanna Wyss sowie dem Zvildienstabsolvierenden Nick begleitet.

https://tinyurl.com/y67wfmq4

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