Gstaad wieder Etappenort beim Proffix Swiss Bike Cup 2021

Di, 17. Nov. 2020
Im vergangenen August machte der Proffix Swiss Bike Cup zum ersten Mal halt im Saanenland. Nun wurde das Datum für die zweite Austragung in Gstaad bekannt gegeben: voraussichtlich am 29. und 30. Mai 2021. FOTO: ARCHIV/ZVG

Auch im kommenden Jahr wird in Gstaad ein Rennwochenende im Rahmen des Proffix Swiss Bike Cup ausgetragen.

Unter den sieben Etappenorten des Proffix Swiss Bike Cup 2021 ist auch Gstaad. Daneben präsentieren die bekannten Destinationen Schaan, Leukerbad, Gränichen, Savognin, Basel und Lugano die übrigen Rennen dieser Serie.

Gstaad fix in Bike-Agenda
An der ersten Ausgabe des Rennwochenendes im Saanenland begaben sich die Fahrerinnen und Fahrer im letzten August auf Waldtrails und über den eigens dafür eingerichteten Pumptrack beim Gstaad Airport. Damals wurde bereits angekündigt, dass es eine zweite Ausgabe des Rennwochenendes im Saanenland geben werde. Mit dem 29. und 30. Mai wurde das Datum für den zweiten Halt des Proffix Swiss Bike Cups in Gstaad vom Veranstalter bestätigt.

1994 startete Andi Seeli als Mountainbike-Nationaltrainer eine Mountainbike Nachwuchsrennserie, welche drei Jahre später aufgrund des gewonnen Titelsponsors in «Strom Cup» umbenannt wurde. Inzwischen gehört der Swiss Bike Cup längst zu einer der wichtigsten Rennserien Europas und geniesst internationales Ansehen.

Ungewissheiten bedeuten grösseren Aufwand
Das voraussichtliche Eröffnungsrennen wird am 27. und 28. März in Schaan stattfinden. Je nach Expertenmeinung erscheint der Auftakt zur Rennserie im März 2021 aufgrund der Corona-Pandemie sehr ambitioniert. «Wir können heute leider nicht sagen, wie sich die Situation im Frühling präsentieren wird. Unser Ziel ist es, möglichst viele der geplanten Rennen zum Wohl des Sports und der Athleten durchführen zu können», erklärt Simon von Allmen, Projektleiter der Human Sports Management AG. Als Vertreter des Veranstalters fügt von Allmen hinzu: «Auch eine Ausweitung auf drei Tage ist nicht undenkbar. Wir haben aus den Erfahrungen von 2020 gelernt und werden zweigleisig planen, um eventuelle ‹Geisterrennen› besser strukturiert zu organisieren.»

Wegfall zweier Etappenorte
Nicht mehr im Programm ist die Tamaro Trophy, da das lokale OK nach der erfolgreichen Durchführung der Europameisterschaft im Oktober 2020 eine Verschnaufpause benötigt. «Die Strecke wäre herausragend und wir bedauern es, dass die Tamaro Trophy im 2021 nicht stattfinden wird», erklärt von Allmen. Ebenfalls nicht durchgeführt wird die traditionelle Variante der Bike Days in Solothurn, da die Veranstalter aufgrund der Corona-Pandemie ein neues, dezentrales Format durchführen werden.

Gelungener Start für die Skirennfahrer
Nach seinem Schweizermeistertitel vom vergangenen Donnerstag (diese Zeitung berichtete) lief es für Noel von Grünigen auch am Tag darauf rund. Den FIS-Slalom konnte er ebenfalls für sich entscheiden. Ergänzt wurde die Leistung durch den 10. Rang seines Kaderkollegen Patrick von Siebenthal aus Saanen.

Den jungen Damen gelang der Saisonauftakt nicht wunschgemäss. Der im Frühjahr abgesagte Lauf für die Schweizermeisterschaft der Elite wurde am letzten Montag ebenfalls an der Diavolezza (Graubünden) nachgeholt. Die Berner Oberländerinnen, unter ihnen Julie Trummer (Feutersoey), Chiara Lanz (Saanenmöser) und Jasmine von Siebenthal (Saanen), wurden nebst vielen anderen «Opfer» der anspruchsvollen Kurssetzung. Belinda Schwenter (Schönried), nach langer Verletzungspause wieder im Renneinsatz, kam durch und platzierte sich auf Rang 33.

PD/JENNY STERCHI

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