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IG Hotels Gstaad Saanenland für den Prix Montagne nominiert

Fr, 16. Jul. 2021
Die IG Hotels Gstaad Saanenland hat es unter die sechs Finalisten für den Prix Montagne geschafft. Das grosse Engagement der Interessensgemeinschaft läuft im Hintergrund ab: Die Gäste der 20 zusammengeschlossenen IG-Hotels bekommen nicht mit, dass sich die Häuser für den gemeinsamen Einkauf oder für die Evaluation von Versicherungsleistungen zusammengetan haben. FOTO: ZVG

Die Jury des Prix Montagne hat sechs Unternehmen nominiert, die auf modellhafte Weise zur Diversifikation der Wirtschaftsstrukturen im Berggebiet beitragen. Eines der nominierten Unternehmen ist die hiesige IG Hotels Gstaad Saanenland.

Zum elften Mal in Folge verleihen die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für die Berggebiete (SAB) und die Schweizer Berghilfe den Prix Montagne. Nominiert sind einem Pressebericht der Schweizer Berghilfe zufolge sechs Projekte von Unternehmen aus verschiedenen Bergregionen der Schweiz. Ex-Skirennfahrer Bernhard Russi und seine Jury haben die 59 eingereichten Projekte auf die Kriterien der nachgewiesenen Wirtschaftlichkeit und des Modellcharakters geprüft. «Man spürt, dass die Digitalisierung und die Vernetzung für die Unternehmerinnen und Unternehmer im Berggebiet zu zentralen Themen geworden sind. Da sind unglaublich visionäre Projekte umgesetzt worden in den letzten Jahren», sagt der Jurypräsident. «Diese wirtschaftliche Vielfalt wollen wir mit dem Prix Montagne fördern.»

IG Hotels Gstaad Saanenland unter den Nominierten 2021
Auch die Saaner Hotelbetriebe, die sich 2015 aus dem Hotelierverein heraus zu einer Interessengemeinschaft zusammengeschlossen haben, sind nominiert. Die IG setzt sich aus 20 teilnehmenden Hotels der Region zusammen, vom familiären Gasthaus bis zum Fünf-Sterne-Betrieb. Doch allen liegen ähnliche betriebliche Prozesse zugrunde. «Wir waren überzeugt, dass wir alle effizienter arbeiten und flexibler auf Veränderungen reagieren können, wenn wir unsere Ressourcen für Prozesse, gewisse administrative Arbeiten und Einkäufe bündelten», beschreibt IG-Präsident Christian Hoefliger die ursprüngliche Motivation der Interessensgemeinschaft. «Diese Arbeiten reichen vom gemeinsamen Einkauf über die Evaluation von Digitalisierungssystemen oder Versicherungsleistungen bis hin zum branchenspezifischen Wissenstransfer.» Ebenfalls seit 2015 ist Monika Schüpbach die mandatierte Geschäftsführerin der Kooperation, der Vorstand des Hoteliervereins mit Christof Huber an der Spitze bildet weiterhin auch den Vorstand der IG.

Der Medienmitteilung zufolge ermöglichte diese Zusammenlegung den Hotels einen bedeutenden Entwicklungsschritt, von dem heute auch die Region als Ganzes profitieren kann.

Grundwerte haben überzeugt
Präsident Hoefliger freut sich, dass die IG unter die sechs Finalisten aus 59 gekommen ist: «Es war ein aufwendiger Bewerbungsprozess. Wir mussten ein ganzes Dossier zusammenstellen, Fragebögen ausfüllen, argumentieren, Jahresabschlüsse liefern etc.» Mit Erfolg. Denn die IG Hotels Gstaad-Saanenland ist zwar schweizweit nicht der einzige Zusammenschluss von Hotelbetrieben, überzeugt jedoch im Vergleich zu anderen Vereinigungen durch ihre Grundwerte. Wichtig ist laut Christian Hoefliger nicht alleine die Preisoptimierung, also dass gemeinschaftlich günstiger eingekauft wird: «Für uns liegt ein starker Fokus vor allem auch auf der Verbesserung der internen Prozesse, der Erhöhung der Wertschöpfung in der Region und der Nachhaltigkeit. Durch den gemeinsamen Marktzugang von 20 Betrieben haben wir Möglichkeiten über nationale Partner, welche für den Einzelbetrieb nie erreichbar wären.» Oder wie es Jurymitglied Roland Schegg ausdrückt: «Das Modell der Zusammenarbeit, wie es die IG Saanenland kultiviert, ist zurzeit einzigartig in der Schweiz. Die gemeinsamen Projekte fördern den Wissenstransfer und Austausch zwischen den Hotels und stärken das Gewerbe einer ganzen Region. Ich bin überzeugt, dass sich auch andere Bergregionen davon inspirieren lassen.»

Bundesrätin Viola Amherd als Ehrengast an der Preisverleihung
Der Jury zufolge zeigen alle sechs nominierten Projekte, dass sich zukunftsweisende Konzepte mit Mut und Beharrlichkeit auch ausserhalb der wirtschaftlichen Zentren realisieren lassen. Die Projekte stammen aus den verschiedenen Sprachregionen der Schweiz und aus unterschiedlichen Branchen. Die Bandbreite reicht vom Erlebnisweg bis zum Co-Working-Space, vom Joghurt- bis zum Skihersteller, vom Markthändler bis zum Hotelnetzwerk. «Was alle Nominierten verbindet, ist ein starkes Konzept, in dem die lokale Vernetzung eine zentrale Rolle spielt», sagt Russi. «Ich freue mich sehr darauf, unserem Ehrengast Bundesrätin Viola Amherd die diesjährigen Nominierten vorzustellen». Die Walliserin war in den Anfangsjahren des Prix Montagne selbst Mitglied der Jury und kennt als ehemalige Stadtpräsidentin von Brig-Glis die Wirtschafts- und Innovationskraft der Bergregionen aus eigener Erfahrung.

Online-Abstimmung um den Publikumspreis Prix Montagne
Zusätzlich zum Prix Montagne gibt es den Publikumspreis im Wert von 20’000 Franken zu gewinnen. Auf der Internetseite des Prix Montagne kann jeder Interessierte für sein Lieblingsprojekt abstimmen. Die Abstimmung endet am 19. August. Sowohl das Gewinnerprojekt Prix Montagne 2021 wie auch der Publikumspreis werden am 7. September im Rahmen der Preisverleihung in Bern bekannt gegeben.

PD/SONJA WOLF

Die IG Hotel Gstaad Saanenland im Video: https://www.youtube.com/watch?v=qorh6a-V76oc Weitere Informationen und Abstimmung unter https://www.prixmontagne.ch


PRIX MONTAGNE UND PUBLIKUMSPREIS

Jährlich verleihen die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für die Berggebiete (SAB) und die Schweizer Berghilfe den mit 40’000 Franken dotierten Preis. Für den Prix Montagne können erfolgreich umgesetzte Projekte eingereicht werden, die im Schweizer Berggebiet ihre Wirkung entfalten. Beurteilt werden die Projekte im Wesentlichen danach, ob sie
• seit mindestens drei Jahren wirtschaftlich erfolgreich sind,
• einen Beitrag zur Wertschöpfung und Beschäftigung oder zur wirtschaftlichen Vielfalt in einer Bergregion leisten,
• das Potenzial haben, von anderen aufgenommen und weiterentwickelt zu werden (Modellcharakter).
Zusätzlich wird der Publikumspreis Prix Montagne im Wert von 20’000 Franken vergeben, der von der Schweizerischen Mobiliar Genossenschaft gestiftet wird. Die Online-Abstimmung um den Publikumspreis läuft ab heute bis zum 19. August.

SCHWEIZER BERGHILFE

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