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35 Jahre Ludothek Saanenland: Ein tolles Angebot feiert Geburtstag

Fr, 24. Sep. 2021
Der Wasserfrosch Alöisius vom Puppentheater Ins folgte der Einladung ans Jubiläumsfest der Ludothek und verzauberte die grossen und kleinen Gäste mit seiner wunderbaren Geschichte. FOTOS: KATRIN HALDI

Am letzten Samstag trafen sich viele Familien beim alten Spital Saanen, um mit der Ludothek ihr 35-Jahr-Jubiläum zu feiern. Bei prächtigem Wetter genossen die kleinen Gäste ein tolles Puppenspiel, übten sich an den Wurf- und Geschicklichkeitsspielen, liessen sich ein Glitzertattoo auf den Unterarm kleben und verpflegten sich den ganzen Nachmittag von dem feinen Kuchen, den Schlecksachen und der Zuckerwatte. Ein Teil des Angebots der Ludothek konnte an diesem Nachmittag direkt getestet werden. Präsidentin Nicole Ruf erklärte ausserdem bei einer Führung, warum die Ludo auch 35 Jahre nach ihrer Gründung noch ein sehr beliebtes Angebot ist.

KATRIN HALDI
Pünktlich zum Start der Jubiläumsfeier begrüsste der Wasserfrosch Alöisius die anwesenden Gäste. Daniela D’Arcangelo vom Puppentheater Ins zog die kleinen und grossen Zuschauer gleich zu Beginn mit ihrem Puppenspiel «Papperlaquak» in ihren Bann. Rund um einen ausrangierten Waschzuber erzählte sie die Geschichte von eben diesem Wasserfrosch, der plötzlich merkte, dass in ihm ein verwunschener Prinz schlummert. Wunderschön zu sehen, wie die kleinen Kinder gespannt der tollen Geschichte mit den von Daniela D’Arcangelo eigens kreierten Figuren und Mini-Requisiten folgten.

Fahrzeuge, Event-Spiele, Spielsachen und Gesellschaftsspiele
Nach dem Theater hatten die Kinder ausreichend Zeit, einen Teil des Verleihsortiments der Ludothek zu testen. Die vielen tollen Fahrzeuge der Ludothek, die zum Teil sehr unterschiedliche Geschicklichkeiten erfordern, waren den ganzen Nachmittag heiss begehrt. Bei den Event-Spielen, die die Ludo ebenfalls bei Bedarf vermietet, konnten tolle Preise gewonnen werden. Dazwischen blieb genügend Zeit, das Angebot der Ludothek bei einer Führung durch die Räumlichkeiten genauer unter die Lupe zu nehmen. Nicole Ruf, die Präsidentin der Ludothek, ist vom Angebot überzeugt: «Wir versuchen immer zu schauen, was gerade so angesagt ist und kaufen dementsprechend neue Spielsachen ein. Unsere Kundinnen und Kunden dürfen auch Wünsche anbringen, welche Sachen wir anschaffen sollen. Diese Wünsche konnten wir in der Vergangenheit meist erfüllen.» Neue Spielsachen sind meist sehr begehrt, aber auch die Klassiker wie Traktor, Velos, Playmobil und Bäbisachen sind nach wie vor sehr gefragt.

35 Jahre Ludothek – was damals galt, gilt auch noch heute
1986 wurde der Verein der Ludothek auf Initiative von Pro Juventute von einigen engagierten Müttern aus der Region gegründet. Obwohl die Digitalisierung unsere Welt in den letzten 35 Jahren stark verändert hat, ist der ursprüngliche Gründungsgedanke gleich geblieben, nämlich dass nicht immer alle Spielsachen neu gekauft werden müssen. «Ich denke, in der heutigen Zeit, in der sich immer mehr Menschen Gedanken um die Umwelt machen, wird unser Angebot sehr geschätzt. Viele Familien können und wollen nicht all die von den Kindern gewünschten Spielsachen anschaffen und meist verlieren die Kleinen ja auch bald einmal das Interesse und wollen etwas Neues ausprobieren. Dann können sie es bei uns einfach umtauschen», erklärte Nicole Ruf bei der Führung. Der Verein finanziert sich über Aboverkäufe sowie vereinzelte Sponsorenbeiträge. Mit den Einnahmen werden neue Spiele und Fahrzeuge eingekauft, kaputte Sachen repariert oder fehlende Teile ersetzt. Das Anschaffen, Ausleihen, Kontrollieren und Reparieren der Spiele nimmt sehr viel Zeit in Anspruch. Was damals bei der Gründung galt, gilt also auch heute noch: «Ohne die vielen engagierten Mütter aus der Region könnten wir das Angebot Ludothek nicht mehr anbieten. Wir sind daher immer froh, wenn sich neue freiwillige Helferinnen und Helfer zu uns gesellen», meinte Nicole Ruf zum Schluss der Führung durch die Ludothek.

Glitzertattoos, Zuckerwatte und ein Schätzwettbewerb
Auf dem Parkplatz des alten Spitals geht die Ludo-Jubiläumsfeier langsam, aber sicher zu Ende. Glückliche Kinder mit glitzerigen Tattoos auf den Armen und klebrigem Mund von der offerierten Zuckerwatte verlassen den Platz. Die Fahrzeuge gehen langsam zurück in den Fahrzeugraum und warten dort auf den nächsten Freitag, wenn die Ludo wieder geöffnet hat. Die restlichen Kuchenstücke vom leckeren Zvieribuffet werden weggeräumt und die letzten Sugus fliegen bei der Schokokuss-Schleuder in die kleinen Hände der lachenden Kinder. Am Schluss wird noch der Schätzwettbewerb ausgewertet. Im Glas waren 233 kleine Gegenstände aus der Ludothek. Zum Schluss machte Nicole Ruf noch ein bisschen Werbung in eigener Sache: «Ein Abo der Ludothek ist übrigens auch ein ideales Geschenk und Weihnachten steht schon bald wieder vor der Tür. Wir freuen uns auf viele neue Gesichter.»

Alle Informationen zur Ludothek unter: www. ludosaanenland.ch

 

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