Die dritte Woche der diesjährigen «Deux im Schnee»-Lager geht heute zu Ende und die vier Klassen aus den Kantonen Genf (zweimal), Basel Stadt und Bern befinden sich nach ereignisreichen Tagen auf der Heimreise, wie Gstaad Saanenland Tourismus in einer Medienmitteilung ...
Die dritte Woche der diesjährigen «Deux im Schnee»-Lager geht heute zu Ende und die vier Klassen aus den Kantonen Genf (zweimal), Basel Stadt und Bern befinden sich nach ereignisreichen Tagen auf der Heimreise, wie Gstaad Saanenland Tourismus in einer Medienmitteilung schreibt.
Der Austausch zwischen französischund deutschsprachigen Jugendlichen prägt die gesamte Woche – von gemischten Ski- und Snowboardgruppen bis hin zu abwechslungsreichen Projekten, die sie gemeinsam bearbeiten. Dies verstärke das Verständnis zwischen Stadt/Land und den verschiedenen Landessprachen, dazu leisteten die Lager einen wichtigen Teil zur Förderung des Schneesportes, so GST.
Zum elften Mal führen die Schneesportinitiative Schweiz und die Ferienregion Gstaad mit ihren verschiedenen Leistungspartnern die «Deux im Schnee»-Sprachaustauschlager durch. Aus einer Idee zwischen den Sprachkoordinatoren der Kantone Bern und Genf ist eine schweizweite Initiative zur Förderung der Sprachkompetenz in Französisch oder Deutsch entstanden.
In diesem Winter werden während sechs Wochen im Januar und März 22 Schulklassen in der Jugendherberge in Saanen eine dieser einmaligen Wochen erleben. Am Morgen werden jeweils in sprachlich gemischten Klassen Ski- und Snowboardunterricht in unterschiedlichen Niveaus angeboten. Nebst dem Erlernen von Technik auf dem Schnee wird durch die zweisprachigen Gruppen und die sprachgewandten Schneesportlehrpersonen auch die Sprachfähigkeit erweitert. «Neu werden die Snowboarder:innen in diesem Winter als Pilotprojekt in eigenen Klassen geführt», erklärt David Schmid vom Pure Snowboard Shop. Es sei ihnen ein besonderes Anliegen, dass die Snowboard-Community bereits in diesem Alter als eigenständige Nutzergruppe wahrgenommen wird und so das Maximum aus ihrer Zeit auf dem Schnee herausholen kann. «Die Klassen sind oft einiges kleiner als bei den Skifahrern, aber trotzdem wollen wir den Schüler:innen diesen Service bieten.»
Bei den Skifahrer:innen seien sämtliche Stärkeklassen gut besetzt und den Skilehrer:innen sei der Spass mit ihren Gruppen schon von Weitem anzusehen, schreibt GST. Gegessen werde jeweils in fünf verschiedenen Bergrestaurants im Gebiet Saanersloch/Hornberg.
«Kurz nach 14 Uhr steigen die vier Klassen mit ihren Lehrpersonen in den Zug nach Saanen ein und haben nach einer kurzen Pause Sprachunterricht mit verschiedenen Projekten in erneut gemischten Gruppen. Hier sind die Lehrer:innen jeweils sehr kreativ und es wird an Videos, Broschüren, neuen Spielen, Sketches oder Präsentationen gearbeitet. Die Jugendherberge und das Jugendzentrum Oeyetli bieten dazu die perfekten Räumlichkeiten», informiert GST. «Am Mittwoch bereiten Tim Häntschel und sein Team von der Jugi einen gemütlichen Racletteabend vor und am Donnerstagabend wird von den Lehrpersonen noch ein weiterer Höhepunkt mit Disco, Filmabend oder Fackelwanderung organisiert. Am Freitagmorgen folgt dann die Krönung auf dem Schnee: Snowboardcontest und Skirennen für alle! Die Rangverkündigung mit Medaillen und einer Ovi-Schoggi bildet jeweils der Abschluss der Woche.»
Obwohl die Schneesportinitiative mit verschiedenen Institutionen und Sponsoren einen grossen Teil der Kosten übernehme und die Kantone, Schulen und Eltern sich auch an den Kosten beteiligten, böten die verschiedenen Leistungspartner Spezialpreise oder zusätzlichen Service. Nur dank ihrem Engagement und ihrer Unterstützung könnten die insgesamt 450 Kinder und 45 Erwachsenen an diesen Lagern teilnehmen. «Wir bedanken uns somit bei allen Beteiligten, die diese Sprachaustauschwochen ermöglichen.»
PD/AMO