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Feuerwehren Saanen und Zweisimmen legen Personenrettung zusammen

Fr, 27. Sep. 2019

Weil im Saanenland die entsprechenden Fachleute fehlen, rückt bei Personenrettungen im Saanenland seit Anfang Jahr die Feuerwehr Zweisimmen aus. Das soll sich nun ändern. Es gebe genügend Intereessierte, die für diese Spezialausgabe ausgebildet werden können, informiert die Gebäudeversicherung.


Seit Beginn dieses Jahres rückt bei Personenrettungen im Saanenland nicht die Feuerwehr Saanen, sondern die Feuerwehr Zweisimmen aus. Dies, weil am Sonderstützpunkt Saanen die entsprechenden Fachleute dafür fehlen. Doch das gehöre nun bald der Vergangenheit an, lässt sich Peter Frick, Feuerwehrinspektor des Kantons Bern, in einer Medienmitteilung zitieren: «Die Feuerwehr Saanen hat genügend Interessierte rekrutiert, die nun für diese zusätzliche Spezialaufgabe ausgebildet werden können. Die Sicherheit der Bürger war zu jeder Zeit gewährleistet.» Die Personenrettung bei Unfällen wird im Auftrag des Kantons geleistet, für die Ausbildungskurse ist die Gebäudeversicherung Bern (GVB) verantwortlich.

Zusammenlegung per 1. Januar 2021
Des Weiteren sollen per 1. Januar 2021 die Sonderstützpunkte Saanen und Zweisimmen im Bereich Personenrettung bei Unfällen zusammengelegt werden. Eine Arbeitsgruppe unter Einbezug der Gemeinderäte Saanen und Zweisimmen sei zum Schluss gekommen, dass eine Zusammenlegung das beste Modell für die Zukunft sei. Dieses Modell habe sich im Emmental bewährt, wo die Sonderstützpunkte Langnau und Eggiwil seit mehr als zehn Jahren kooperieren, so Frick.
Der Gemeindepräsident von Saanen, Toni von Grünigen, sei froh, dass der personelle Engpass bald vorbei sei: «Bei Personenrettungen hat uns Zweisimmen ausgezeichnet unterstützt. Doch es ist wichtig, dass wir bald wieder selber genügend eigene Leute im Einsatz haben.» Pro Jahr komme es in der Region zu drei bis vier Einsätzen, so Frick. Oft sei die Landwirtschaft betroffen, etwa wenn sich ein Fahrzeug überschlagen hat. PD/Anita Moser

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