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«Sie haben sich behütet und sicher gefühlt»

Di, 13. Jul. 2021
Turnierdirektor Ruedi Kunz und seine Frau Margot, die für das Schutzkonzept verantwortlich war, mussten mit ihrem OK vieles neu entscheiden und haben es offensichtlich gut gemacht. FOTO: JENNY STERCHI

Die Anspannung im Vorfeld des Turniers war riesig. Keiner wusste, wie es laufen würde, wie die Zuschauer reagieren und die Helfer funktionieren würden. Das Swatch Major Gstaad ging am Sonntag zu Ende und die Bilanz ist sehr erfreulich.

Ruedi Kunz, die Stimmung auf den Tribünen war wie eh und je ausgelassen und hoch motiviert. Haben Sie das erwartet?
Die Stimmung war wahnsinnig gut. Am Anfang hat der Regen sowohl den Zuschauern als auch den Spielern und nicht zuletzt den Helfern das Leben schwer gemacht. Und dennoch war die Einstellung aller Beteiligten immer positiv. Was dann am sonnigen Wochenende im Gstaadion los war, hat die Erwartungen übertroffen. Trotz der begrenzten Besucherzahlen waren Jubel und Applaus weit zu hören. Mehr als wir uns wünschen konnten.

Das Testwesen war sehr engmaschig. Gab es im Laufe der Woche positive Tests?
Im Laufe der Woche haben wir 10’000 Tests durchgeführt. Das Testkonzept hat sich ausbezahlt, wir hatten weder bei den Zuschauern, den Helfern noch bei den Spielern einen positiven Corona-Fall, worüber wir extrem froh sind.

Welche Reaktionen löste das Schutzkonzept bei den Athletinnen und Athleten aus?
Ich erhielt die Rückmeldung, dass sie sich behütet und sicher gefühlt haben. Sie haben die Einschränkungen gar nicht als unangenehm wahrgenommen. Selbst die Quarantäne in einem Gstaader Hotel haben viele als überaus erholsam erlebt. Die Verwendung von PCR-Speicheltests schätzte das Spielerfeld sehr. Es ist die eindeutig angenehmere Testvariante als die Probenentnahme durch die Nase. Im Grunde waren alle froh, dass das Turnier gespielt werden konnte.

Gab es andere Rückmeldungen der Spielerinnen und Spieler?
Sie waren alle restlos begeistert von der Atmosphäre. Und das trotz schwieriger Umstände. Bestes Beispiel lieferte die Schweizerin Tanja Hüberli. Emotional sehr berührt konnte sie die Tränen nicht zurückhalten, als sie getragen vom jubelnden Publikum ins Stadion kam.

Hätten Sie gedacht, dass die Kuhglocken bei den Beachvolleyballerinnen und Beachvolleyballern auf der ganzen Welt eine solche Bedeutung erhalten?
Wir waren dazumal tatsächlich die ersten, die Kuhglocken als Trophäen an die erfolgreichen Athletinnen und Athleten abgaben. Es hatte ein grosses Mass an Identifikation für das Turnier zur Folge und präsentierte von Anfang an die Verbundenheit mit der Region. Mittlerweile ist es wahrscheinlich die Einzigartigkeit, die die Glocken so interessant und begehrenswert machen.

Was geht Ihnen nach einem solchen Turnier durch den Kopf, wenn Sie das mit 67000 Zuschauern gefüllte Wembley-Stadion am Final der Fussball-Europameisterschaft sehen?
Ich bin sehr froh, dass wir keinen Raum für Eventualitäten gelassen haben. Auch wir hätten die Kapazität laut aktueller Verordnungen heraufsetzen können. Aber uns wäre es einfach unwohl gewesen und wir wollten auf keinen Fall den Überblick verlieren. Die Verantwortung war gross genug für uns und wir konnten ausreichend Sicherheit bieten. Das ist für die Zukunft des Turniers ein wichtiger Faktor. Rückblickend haben wir den richtigen Entscheid getroffen.

 

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