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27 Erstwohnungen an zentraler Lage

Mi, 07. Apr. 2021
Die Überbauung Wisawii an zentraler Lage umfasst vier Häuser. Ab Sommer 2023 sollen die Wohnungen bezugsbereit sein. VISUALISIERUNG: ZVG

Die Frutiger AG baut direkt neben dem Bahnhof in Saanen vier Häuser mit insgesamt 27 Erstwohnungen. Die Bauarbeiten haben soeben begonnen. Geht alles nach Plan, sind sie im Sommer 2023 bezugsbereit.

ANITA MOSER
Es fehlt an Fachkräften – auch im Saanenland. Einerseits gibt es schlicht zu wenige, andererseits ist es immer noch schwierig, bezahlbare Wohnungen – zum Kauf oder zur Miete – zu finden. Der Mangel an bezahlbarem Wohnraum führt auch dazu, dass Einheimische abwandern – junge wie ältere.

Hier will die Frutiger AG Immobilien mit der Überbauung Wisawii ansetzen. In unmittelbarer Nähe des Bahnhofs in Saanen baut die Firma vier Häuser mit insgesamt 27 Wohnungen im mittleren Preissegment. Die 4½- und 3½-Zimmer-Wohnungen werden im Baurecht abgegeben. Das 3000m2 grosse Baugrundstück gehört dem Bund, konkret der armasuisse Immobilien. Das Baurecht für die Parzelle hat sich die Frutiger AG vor sechs Jahren gesichert.

Eigentums- und Mietwohnungen
Arly, Erlina, Grada und Perreta heissen die vier Häuser. Namensgeber seien beliebte Saaner Vornamen aus dem Jahr 1312, heisst es in der Dokumentation. In den Chalets Arly, Erlina und Grada sind insgesamt 15 Eigentumswohnungen vorgesehen, im Perreta 12 Mietwohnungen. Die 4½-Zimmer-Wohnungen haben Nettowohnflächen zwischen rund 100 und 113m2, die 3½-Zimmer-Wohnungen rund 93m2. Die Kaufpreise liegen zwischen 735’000 und 1,135 Millionen Franken. Die Mietpreise sind noch nicht definiert, es gibt aber schon erste Interessenten für die Mietwohnungen.

Die Häuser sind vierstöckig: Untergeschoss, Erdgeschoss sowie zwei Obergeschosse. Erschlossen werden die vier Gebäude durch eine gemeinsame Einstellhalle mit insgesamt 35 Parkplätzen. «Es wird auch Parkplätze mit Ladestationen für Elektrofahrzeuge geben», erklärt Elisabeth Saurer-Münger. Die Immobilien-Treuhänderin ist bei der Frutiger AG seit vielen Jahren verantwortlich für den Verkauf von Wohnungen und Liegenschaften. Im Untergeschoss befinden sich zudem die Kellerabteile, der Skiraum, Veloabstellplätze sowie die Technik- und Hauswirtschaftsräume. Die Überbauung wird an die Fernwärme angeschlossen.

Interesse vorhanden
Aufgrund der Lage – Nähe zum Flugplatz und zu den Geleisen der MOB – gelten spezielle Anforderungen bezüglich Akustik, Grenzabstände und Gebäudehöhen. Die zentrale Lage ist aber auch ein gutes Verkaufsargument. Läden, Restaurants oder die Schule liegen in unmittelbarer Nähe. Ein Vorteil für Familien wie für ältere Menschen. Die Häuser haben einen Lift, die Wohnungen sind barrierefrei. Und wegen der zentralen Lage ist man nicht unbedingt auf ein Auto angewiesen. Auch dass sich die Parzelle in der Kernzone mit 100 Prozent Erstwohnungsanteil befindet, sei kein Nachteil, so Elisabeth Saurer. «Das Bedürfnis nach Wohnraum für Einheimische ist vorhanden, wir haben bereits zahlreiche Anfragen und erste Reservationen von Kaufinteressenten.» Angesprochen seien lokal verankerte Personen mit Erstwohnsitz in der Region oder auch mögliche Neuzuzüger, welche ihren Wohnsitz nach Saanen verlegen möchten. «Unser Zielpublikum ist gemischt: Familien, Alleinstehende, Paare, Ältere, Jüngere, Einheimische, die hier aufgewachsen sind oder nach Saanen umziehen möchten.» Die Lage ist ideal geeignet für ältere Menschen, welche gerne etwas zentraler wohnen und alles zu Fuss erledigen möchten. Es sei der Bauherrin bewusst, dass der Verkauf seine Zeit brauche. «Die Wohnungen sind frisch auf dem Markt, da lässt sich noch keine definitive Prognose stellen, doch wir sind zuversichtlich und überzeugt von der guten Lage direkt am Bahnhof und in Fussdistanz zum schönen Dorf Saanen», so die Immobilienfachfrau.

Einheimisches Architekturbüro
Wo möglich, würden einheimische Unternehmungen berücksichtigt, versichert Elisabeth Saurer. Im Planungsteam dabei ist mit Jaggi und Partner AG von Beginn weg ein einheimisches Architekturbüro.

Bezugsbereit im Sommer 2023
Dieser Tage hat man mit den Bauarbeiten – dem Verlegen von Werkleitungen – begonnen. Geht alles nach Plan, sind die Wohnungen im Sommer 2023 bezugsbereit. «Weil man während der Hochsaison und im Winter nur eingeschränkt bauen kann, rechnen wir mit einer Bauzeit von zwei Jahren», erklärt Elisabeth Saurer.

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