Nachdem wir Anfang März über die Gründung der Genossenschaft SanVetia Gesundheitsversorgung informiert haben, ist es an der Zeit, kurz über den aktuellen Stand zu berichten.
Die Generalversammlung der Spital STS AG hat sämtliche Traktanden einstimmig genehmigt. Auch der Verwaltungsrat wurde für eine weitere Amtsdauer bestätigt.
Trotz Rekordzahl an Patientinnen und Patienten hat die Spital STS AG im Jahr 2025 weniger Gewinn erzielt. Steigende Kosten und strukturelle Belastungen drücken das Ergebnis.
GESUNDHEITSVERSORGUNG Das Madora Praxiszentrum Gstaad, welches zur Medaxo Gruppe gehörte, wird seit Mitte November von der Espace Health Group geführt. Ein aktuelles Inserat macht nun auch personelle Veränderungen sichtbar.
Die IG Spitalversorgung Simmental Saanenland will juristisch gegen die Landübertragung im Zusammenhang mit der Stiftung Rosa Haueter vorgehen. Sie wirft dem Kanton Bern und der Spital STS AG seit Jahren mangelnde Transparenz vor. Der Kanton weist die Vorwürfe zurück.
Eine erste Bilanz des Spitals Zweisimmen zeigt: Zwischen dem 1. Dezember 2025 und dem 15. Februar 2026 wurden 1508 Notfälle sowie 282 Hospitalisierungen verzeichnet. Dies auch, weil der Operationsbetrieb in Zweisimmen seit dem 1. Oktober eingestellt wurde.
Die Schweizer Medien berichteten über eine Zunahme von Skiunfällen an den Festtagen. Im Spital Zweisimmen blieben die ambulanten Behandlungen zwar auf Vorjahresniveau, schwere Skiunfälle werden dort jedoch nicht behandelt. Deutlich bemerkbar macht sich hingegen die saisonale Grippe.
Nach zwei offenen Briefen der «besorgten Bürgerinnen» zieht der Regierungsrat des Kantons Bern einen Schlussstrich und will auf weitere Briefe nicht mehr eingehen. Das Betriebskonzept der Spital STS AG für das Spital Zweisimmen ist beschlossene Sache.