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Jugendliche bei Jungstars am Konzert

Fr, 30. Aug. 2019
Gruppenbild mit der Solistin des Abends FOTOS: ZVG

Neun Jugendliche der Klasse GYM3 besuchten am Sonntagabend das Konzert von Vilde Frang am Gstaad Menuhin Festival & Academy. Empfangen wurden die Jugendlichen von Anne-Christine Cettou, die als Konzertpädagogin Discovery das Musikvermittlungsprogramm des Festivals leitet. Gemeinsam erarbeiteten sie einen Einblick in das Orchesterleben, die Eckdaten der jungen Stars, des Dirigenten Lahav Shani und der Solistin Vilde Frang. Gespannt verfolgten die Jugendlichen ein Konzert der Extraklasse im Festivalzelt Gstaad.

Die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums waren auf Anhieb begeistert vom Konzert, vom genialen Dirigenten, der ohne Noten jedes Detail aus dem gut gelaunten und sehr präzisen Orchester herausholte, mit einer beschwingten Körpersprache die Petruschka-Szenen Strawinskys auch fast tänzerisch zum Ausdruck brachte und jeden vertrackten Tempowechsel immer überlegen im Griff hatte.

Lassen wir die Jugendlichen einfach selber mit ein paar Beobachtungen zu Wort kommen: «Ich finde es unglaublich, wie sehr die Künstler dem Dirigenten vertrauen. Ausserdem finde ich es faszinierend, wie er Übergänge und schwierige Stellen mit seiner Körpersprache beeinflussend gestalten kann.» «Voller Körpereinsatz, leidenschaftlich, man merkt, dass alle auf ihn angewiesen sind.» Jemand fand, «… besonders das Piano war sehr schön» zum Orchester und «es gab viele Solopartien, bei denen man das Instrument gut hörte, es wurde nicht vom Orchester übertönt».

Vilde Frang – auf der Bühne und Backstage
Die Höhepunkte waren für die meisten das Violinkonzert Nr. 1 von Max Bruch mit Vilde Frang als Solistin und dann ganz besonders die Begegnung hinter der Bühne nach ihrem grossartigen Auftritt. «Es ist faszinierend, dass die Solistin das Konzert auswendig spielt, obwohl die gesamte Aufmerksamkeit auf sie gerichtet ist. Zudem fühlt sie die Musik mit dem ganzen Körper.»

Hinter der Bühne warteten wir gespannt auf die Solistin, die nach einer kurzen Erholungspause den Jugendlichen auf sehr sympathische Weise Auskunft gab über Nervosität vor dem Konzert, über ihre Vorbereitungen, die Zusammenarbeit mit Dirigent und Orchester: «Ein Konzert ist immer ein Dialog, der auch vom Moment lebt.» Das Orchester sei sehr inspiriert gewesen und der Dirigent ein hervorragender Musiker, verriet sie. Es wurde viel gelacht und Erfahrungen über die Sparten hinaus (in der Klasse hat es Skitalente!) ausgetauscht.

Diese Begegnung und die Erkenntnis, dass auf der Bühne Menschen miteinander musizieren und nicht «nur» Stars und Klassik-Ikonen sind, ist meiner Meinung nach die wichtigste für Jugendliche, damit Konzerte auch in der nächsten Generation aufgeführt werden. Wir danken der Leitung des Gstaad Menuhin Festival & Academy und ihrer Konzertpädagogin für den schönen Abend!

ANNE-CHRISTINE CETTOU, ROLAND NEUHAUS

 

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